Wer hats erfunden?
Einigen nun schon etwas älteren Medienberichten zufolge ereigneten sich vor einiger Zeit folgende Ereignisse, von denen -auch wenn sie eben nicht aktuell sind- aufgrund Ihrer außerordentlichen Kuriosität nun auch hier berichtet werden soll:
Der Schweizer Philosoph Tomas Alexander Hartmann, der sich selbst gelegentlich als "größter Philosoph aller Zeiten" bezeichnet haben soll, ließ ein von ihm verfasstes philosophisches Werk ins VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) eintragen. Als Preis für die im Eigenverlag produzierte 13seitige Broschüre mit dem Titel "Die Aufgabe" bestimmte er satte 153 Millionen Euro. "Nachfrage ... besteht (aber)", so die Süddeutsche, "bislang nicht. Das Buch, von dem es nur ein einziges Exemplar geben soll, wird auf der Luxusmesse "Millionaire Fair“ in München vom 15. bis 18. Mai 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Hartmann begründet den hohen Preis damit, dass er 30 Jahre lang an diesem Buch gearbeitet habe." (sueddeutsche.de) Abgehandelt werden in in "Die Aufgabe", so Hartmann, die drei großen Fragen der Philosophie.
Obschon der Mann also wenig Aussicht hat, "Die Aufgabe" jemals an eine/n KäuferIn zu bringen, ist er nun immerhin Besitzer des offiziell teuersten Buches der Welt. Das hat schon was. Allerdings: meine Suche in den Verzeichnissen, konkret im VLB, blieb bisher ohne Erfolg. Warum scheint dieses Buch, offiziell lieferbar, nicht auf? Rätselhaft. Und siehe da!:
All die Buchliebhaber und Philosophen, die ernstlich solch kuriosen Kauf erwägen, sind wohl mit einem anderen Produkt, das schon länger auf dem Markt und obendrein um ein gutes Stück günstiger ist, besser beraten: dem in der Reihe "Kopfcreme-Philosophie" erschienenen Werk "Der Stein der Weisen", nachzufragen in jeder Buchhandlung (denn es scheint wirklich im VLB auf) oder in Lehmann´s Online-Bookshop bequem von zuhause aus zu bestellen! Preis: 240578.17 Euro. Erfahrenen Buchhändlern zufolge eine echte Occasion, zumal man für dieses Buch früher 8stellige Eurobeträge hinblättern musste. Es wurde also vergünstigt. Und wem trotz dieser günstigen Gelegenheit das nötige Kleingeld fehlen sollte, der kann sich immer noch für die 100 Euro teure "Volksausgabe" entscheiden.
Wenn also Kopfcreme aus der Schweiz stammen sollte, dann kann man getrost dabei bleiben, zu sagen: die Schweizer habens erfunden. Hartmann allerdings hat die Gelegenheit verpasst, das "Prinzip Selbstherrlichkeit" im Bücherbusiness zu erfinden.
Der Schweizer Philosoph Tomas Alexander Hartmann, der sich selbst gelegentlich als "größter Philosoph aller Zeiten" bezeichnet haben soll, ließ ein von ihm verfasstes philosophisches Werk ins VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) eintragen. Als Preis für die im Eigenverlag produzierte 13seitige Broschüre mit dem Titel "Die Aufgabe" bestimmte er satte 153 Millionen Euro. "Nachfrage ... besteht (aber)", so die Süddeutsche, "bislang nicht. Das Buch, von dem es nur ein einziges Exemplar geben soll, wird auf der Luxusmesse "Millionaire Fair“ in München vom 15. bis 18. Mai 2008 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Hartmann begründet den hohen Preis damit, dass er 30 Jahre lang an diesem Buch gearbeitet habe." (sueddeutsche.de) Abgehandelt werden in in "Die Aufgabe", so Hartmann, die drei großen Fragen der Philosophie.
Obschon der Mann also wenig Aussicht hat, "Die Aufgabe" jemals an eine/n KäuferIn zu bringen, ist er nun immerhin Besitzer des offiziell teuersten Buches der Welt. Das hat schon was. Allerdings: meine Suche in den Verzeichnissen, konkret im VLB, blieb bisher ohne Erfolg. Warum scheint dieses Buch, offiziell lieferbar, nicht auf? Rätselhaft. Und siehe da!:
All die Buchliebhaber und Philosophen, die ernstlich solch kuriosen Kauf erwägen, sind wohl mit einem anderen Produkt, das schon länger auf dem Markt und obendrein um ein gutes Stück günstiger ist, besser beraten: dem in der Reihe "Kopfcreme-Philosophie" erschienenen Werk "Der Stein der Weisen", nachzufragen in jeder Buchhandlung (denn es scheint wirklich im VLB auf) oder in Lehmann´s Online-Bookshop bequem von zuhause aus zu bestellen! Preis: 240578.17 Euro. Erfahrenen Buchhändlern zufolge eine echte Occasion, zumal man für dieses Buch früher 8stellige Eurobeträge hinblättern musste. Es wurde also vergünstigt. Und wem trotz dieser günstigen Gelegenheit das nötige Kleingeld fehlen sollte, der kann sich immer noch für die 100 Euro teure "Volksausgabe" entscheiden.
Wenn also Kopfcreme aus der Schweiz stammen sollte, dann kann man getrost dabei bleiben, zu sagen: die Schweizer habens erfunden. Hartmann allerdings hat die Gelegenheit verpasst, das "Prinzip Selbstherrlichkeit" im Bücherbusiness zu erfinden.
Tarass - 30. Jul, 22:32






