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    <title>Freunde von Cafés und Literatur : Rubrik:Empfehlenswerter Lesestoff</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Tarass</dc:publisher>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:date>2008-12-02T18:55:17Z</dc:date>
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    <title>Freunde von Cafés und Literatur</title>
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  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5283214/">
    <title>Michael Köhlmeier: Sunrise</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5283214/</link>
    <description>Der Penner Leo Pomerantz hat viele Jahre getrunken und sich gehen lassen. Nun blickt er eines Tages in den Spiegel auf der Toilette des Old Jingleballicks, und sein Spiegelbild macht ihn nachdenklich. &quot;Ich bin zweiundfünfzig, hatte er sich gesagt, und ich sehe aus wie achtundsechzig. Das sind sechzehn Jahre Schnaps. Darum hat er sich vorgenommen, sein Leben zu ändern. Sein Ziel war: In einem Jahr auszusehn wie dreiundfünfzig. Wie null Jahre Schnaps. Das war sein Ziel.&quot; Dann jedoch trifft Leo eines schönen Morgens auf dem Hollywood Boulevard auf den Tod. Als die Sichel unzweideutig aufblitzt, scheint Leos Zeit zu Ende...
&lt;hr /&gt;
Mit Sunrise ist Michael Köhlmeier eine wirklich nette kleine Erzählung gelungen, die besonders durch ihre amüsanten Protagonisten (zwei Tramper, den Hollywood-Boulevard und seine Reinigungsfahrzeuge, und selbstverständlich Leo Pomerantz, Rita Luna und den langen Dünnen) und die gelungene sprachliche Umsetzung gefällt.
&lt;hr /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Sunrise1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Sunrise1&quot; width=&quot;67&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Sunrise1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size =&quot;1&quot;&gt;Michael Köhlmeier&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php?template=fv_wide_wrapper&amp;_content_template=buch_detail&amp;_navi_area=fv_home&amp;_navi_item=03.00.00.00&amp;id=139703&quot;&gt;&lt;b&gt;Sunrise&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Fischer TB, 10 Aufl. 2007&lt;br /&gt;
978-3-596-12920-1&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-28T06:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5271335/">
    <title>Das ländliche Polen</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5271335/</link>
    <description>des 19. und 20. Jahrhunderts war ein ödes Land, wenig anderes als Felder und arme Landwirtschaften, wenig dort, im Nordosten viel Sumpf, Grenzschenken und einige Grenzposten, Fabriken in denen die Leute erkrankten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Galizien-1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;68&quot; alt=&quot;Galizien-1&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Galizien-1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Schule.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;73&quot; alt=&quot;Schule&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Schule_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/galizien-4.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;68&quot; alt=&quot;galizien-4&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/galizien-4_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/josefsdorf-in-galizien.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;61&quot; alt=&quot;josefsdorf-in-galizien&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/josefsdorf-in-galizien_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz hat dieses Land viele bedeutende Schriftsteller hervorgebracht, seien nun sie selbst oder ihre Eltern dort geboren. Und viele von ihnen hat dieses Land in ihrem Lebensgefühl, in ihrem Lebensverständnis sehr geprägt, direkt oder durch die Erzählungen der Eltern, und ermöglichte die Erinnerung an die eigenen Wurzeln.

&lt;hr /&gt;
Ich möchte diesen Gedanken zum Anlass nehmen, euch ein sehr schönes Buch von &lt;b&gt;Aharon Appelfeld &lt;/b&gt;vorzustellen. Appelfeld hat mit seinem Roman &quot;Elternland&quot; ein sehr schönes, wunderbar sanftes und wohltuendes Buch geschrieben. Er beschreibt die Reise eines Mannes ins Land seiner Ahnen, die für ihn Anlass zum Wiedererwachen der Erinnerung, zur Rückbesinnung auf sich selbst und seine Wurzeln wird. Er erlebt sich an dem bekannt-unbekannten Ort neu, atmet neue Luft, denkt neue Gedanken, fühlt neue Gefühle. Es liegt dabei eine besondere Melodie und Ruhe in Appelfelds Sprache, die ich euch am besten am Beispiel der Einleitung zum Roman vorstelle. Ein ganz großes Kompliment dafür auch an die Übersetzerin aus dem Hebräischen, Anne Birkenauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;235&quot; alt=&quot;235x23&quot; width=&quot;23&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/235x23.jpg&quot; /&gt; &lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Jakob Fein, ein stiller Mann, besonnen und von angenehmem Wesen, beschloss nach gewissen Zweifeln, seine Familie und sein florierendes Geschäft für eine Weile zu verlassen, um in das Dorf zu reisen, in dem seine Eltern geboren waren.&lt;br /&gt;
Seine Frau hatte für diese Entscheidung kein Verständnis. Sie meinte, eine solche Reise solle man nicht überstürzen. Man müsse sich mit der Familie und mit Freunden beraten; erst nachdem man alles erwogen habe, dürfe man sich für eine Reise entscheiden, und auch dann mache man sie nicht allein. Man fahre nicht allein an einen unbekannten Ort. Er dagegen meinte, er wolle schon seit Jahren dorthin fahren, habe die Reise aber des Ladens und der Kinder wegen immer wieder aufgeschoben. Jetzt habe er das Gefühl, sie nicht länger aufschieben zu können.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte euch also somit diese Buch ans Herz legen.

&lt;hr /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rowohlt.de/buch/Aharon_Appelfeld_Elternland.22102008.1525580.html&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Elternland1&quot; width=&quot;61&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Elternland1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;23x160&quot; width=&quot;14&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/23x160.jpg&quot; /&gt;&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Elternland&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Roman von Aharon Appelfeld&lt;br /&gt;
Rowohlt Taschenbuch&lt;br /&gt;
Oktober 2008&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-22T04:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5234445/">
    <title>Dracula- Das Leben des Fürsten Vlad &#354;epe&#351;</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5234445/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;230&quot; alt=&quot;Dracula&quot; width=&quot;145&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Dracula.jpg&quot; /&gt;Nach der historischen Person hinter &quot;Dracula&quot; forscht Hans-Peter Märtin in seinem  Buch &quot;Dracula- Das Leben des Fürsten Vlad &#354;epe&#351;&quot;. Er findet diese Person in eben jenem walachischen Woiwoden Vlad Draculea bzw. auch Vlad &#354;epe&#351; (Vlad dem Pfähler). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich von der Lektüre des Buches keine mythischen Fledermaus-Gruselgeschichten erwarten. Es handelt sich um ein historisches Sachbuch- allerdings ein ebenso unterhaltsames wie interessantes. Der Großteil des Buches handelt vom Schicksal der Walchachei um das Jahr 1400 herum. Zwischen den großen Christenreichen Ungarn und Polen und dem expansiven Osmanischen Reich gelegen, war es für die Fürsten der Walachei zu dieser Zeit stets schwer, Autonomie zu behaupten. Die walachischen Herrscher taktierten mit diplomatischen Manövern, und schlugen sich mal auf diese, mal auf jene Seite, um die Unabhängigkeit des Fürstentums zu erhalten. Einzig Vlad der Pfähler geht -sowohl innen wie außenpolitisch- auf keine Kompromisse ein. Er regiert das Land mit Schrecken, und seine Herrschaft äußert sich in ausgesuchten, kompromissloser Grausamkeit. Leser, die ein langweiliges Buch befürchten, werden vom Gegenteil überzeugt werden. Zwar sollte man doch historisch interessiert sein, doch wird am &quot;Beispiel Dracula [schnell] deutlich, um wieviel spannender als die Fiktion die Realität [-ob nun die vampirgläubigen walachischen Bräuche oder die Taten des Vlad &#354;epe&#351; selbst-] sein kann&quot; (Ernst Piper). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend stellt Märtin dann die Zusammenhänge zwischen dem Leben des Fürsten Vlad &#354;epe&#351; und dem &quot;Mythos Dracula&quot; (vor allem seiner literarischen Umsetzung durch Bram Stoker) her. Vieles mag dabei zu Entstehung des Mythos beigetragen haben: sei es der &quot;klassische&quot; Vampirglauben, der eben besonders stark in Transsilvanien grassierte), die einzigartige Grausamkeit des Fürsten oder der ursprüngliche Beiname des Vlad (&quot;Draculea&quot;: des Drachen, des Teufels) und dergleichen mehr.
&lt;hr /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Ralf-Peter Märtin&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wagenbach.de/index.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Dracula- Das Leben des Vlad &#354;epe&#351;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wagenbach Taschenbuch&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-04T11:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5207227/">
    <title>Albert Drach: Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5207227/</link>
    <description>Bei dem Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, handelt es sich wieder eine Satiren welche ich derzeit so gern lese. Autor ist in diesem Falle Albert Drach, Titel ist &quot;Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum&quot;. Aufs Korn genommen wird die Österreichische Justiz. Von ihr verfolgt findet sich der (damit absolut überforderte, ausweglos hilflose) Schmul Leib Zwetschkenbaum, Wegelagerer und Talmudschüler. Bezichtigt des Zwetschkendiebstahls gerät Zwetschkenbaum unversehens in die Mühlen der österreichischen Justiz. Der Roman ist überaus gelungen im Protokollstil der Justiz gehalten (Drach war selbst Anwalt), und es sind für mich auch gerade diese juristisch-bürokratischen Sachkonstruktionen, Erklärungen und Vokabeln, durch die die Komik erst in vollem Ausmaß zur Geltung kommt. Dass es anfangs etwas schwieriger ist, sich da durchzuarbeiten, soll aber niemandem abschrecken- das legt sich bald, und man wird dann zweifellos für die anfänglichen Mühen belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der Antisemitismus in Österreich eine lange (weit vor die Nazis zurückreichende) &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lueger&quot;&gt;Tradition&lt;/a&gt; hat, ist kein Geheimnis. Was Drach aber hier im Jahre 1938 so gelungen erdichtet (bzw. erahnt), nämlich die willkürliche Verfolgung und Kriminalisierung eines beliebigen, bevorzugt mosaischen Bürgers durch Staat und Justiz, sollte dann schon ganz kurze Zeit später traurige Realität werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um euch aber nun eine kleines Beispiel von der Beschaffenheit des Romans zu geben, möchte ich euch eine kleine Textstelle daraus präsentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;260&quot; alt=&quot;ra&quot; width=&quot;23&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/ra.jpg&quot; /&gt; &lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Auf dem Feld des Josef Binder bemächtigte er sich der vollständigen Ausstaffierung einer dort zur Wegtreibung schädlicher Singvögel aufgestellten Holzpuppe, nämlich Reste einer alten Hose, eines Rockes und eines Hutes. Er behauptet, sich des unerlaubten Eingriffs in fremdes Eigentum nicht bewußt geworden zu sein. Er habe gemeint, diese Dinge wären vom Eigentümer als nicht nicht von ihm benötigt zur beliebigen Ansichnahme seitens Vorübergehender »weggelegt« oder, besser gesagt weggehängt worden. Diese Darstellung wird aber schon durch die Tatsache entkräftet, dass sich besagte Gegenstände in einer durch Meilensteine kenntlich gemachten, nicht allgemein zugänglichen Privatparzelle und nicht auf dem zirka 50 Meter davon entfernten öffentlichen Bezirksweg befanden. Mit dem Putze erwähnter Vogelscheuche angetan, setzte Zwetschkenbaum seine Anstaltsflucht fort, wobei er wahrscheinlich gebettelt hat.  Er selbst behauptet allerdings, ein fremder Herr, über &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;23x150&quot; width=&quot;23&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/23x150.jpg&quot; /&gt; dessen nähere Beschaffenheit, Alter, Aussehen und Kleidung er keinerlei Erklärungen abgeben konnte, hätte ihm unaufgefordert jene sechs heller übergeben, mit welchen er vom Bäcker Alexander Palineder ohne Übermittlung der vorgesehenen Rationierungsmarken das überdies wegen Kriegsfalls amtlich nicht zugelassene Kleingebäck erstanden habe. Gegen vier Uhr nachmittags dürfte er sich [dann] dem Grundstück des Johann Hinterroder erstmalig genähert haben.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;(Auszug) 
&lt;hr /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Albert Drach&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dtv.de/titel/das_grosse_protokoll_gegen_zwetschkenbaum_13026.html&quot;&gt;&lt;b&gt;Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Roman&lt;br /&gt;
dtv-Taschenbuch&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-22T02:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5202724/">
    <title>Berenices Buchrezension (10)</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5202724/</link>
    <description>&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Novecento&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; Alessandro Baricco&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausgeliehen weil:&lt;/b&gt; Ich die Verfilmung toll finde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Autor: &lt;/b&gt;Alessandro Baricco wurde am 25. Jänner 1958 in Turin geboren. Er studierte Philosophie und Musikwissenschaft und arbeitete zehn Jahre als Opernkritiker für italienische Tageszeitungen. Bis 1994 führte er die Literatursendung Pickwick. Außerdem unterrichtete er Kreatives Schreiben an der von ihm gegründeten Privat-Universität Scuola Holden in Turin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Inhalt:&lt;/b&gt; Novecento erzählt die Geschichte vom gleichnamigen Mann, der als Neugeborener auf dem luxuriösen Ozeandampfer Virginian vom Matrosen Danny Boodman gefunden und aufgezogen wird. Novecento verbringt sein ganzes Leben auf dem Schiff und wird zu einem der bekanntesten Klavierspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Gedanken zum Buch: &lt;/b&gt;Diese Geschichte ist einfach nur schön. Eigentlich geschrieben als Theaterstück für einen Mann liest es sich wie eine Erzählung. Nur die wenigen Regieanweisungen erinnern noch an die ursprüngliche Bestimmung.&lt;br /&gt;
Das Buch ist witzig, berührend und regt zum Nachdenken an. Was braucht man zum Glücklichsein? Und sind es wirklich so viele Dinge, wie wir denken?&lt;br /&gt;
Wer das Buch nicht lesen oder lieber einen netten Filmabend verbringen möchte, kann beruhigt zur Verfilmung (Der Ozeanpianist) greifen. Diese ist nämlich wirklich gelungen und steht dem Buch in nichts nach.</description>
    <dc:creator>Berenice</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Berenice</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-19T17:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5191377/">
    <title>Berenices Buchrezension (9)</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5191377/</link>
    <description>&lt;b&gt;Titel: &lt;/b&gt;Das Haus. House of Leaves&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; Mark Z. Danielewski&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausgeliehen weil:&lt;/b&gt; Mir Amazon das Buch empfohlen hat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Autor: &lt;/b&gt;Mark Z. Danielewski wurde am 05. März 1966 geboren. Er ist der Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski. Danielewski studierte Englische Literatur an der Universität Yale und arbeitete später im Verlagswesen. Er war auch an der Produktion des Dokumentarfilms Derrida beteiligt. Sein zweites Buch Only Revolutions erschien 2006 und ist noch nicht ins Deutsche übersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Inhalt:&lt;/b&gt; Ein alter, blinder Mann analysiert einen Dokumentarfilm namens Navidson Record. Dieser Film handelt von den physikalisch unmöglichen Veränderungen im Haus von Will Navidson. Räume entstehen, wo keine sein dürften, Wände verschieben sich und überhaupt scheint das Haus zu leben. Nachdem der blinde Mann gestorben ist, findet der Tätowierer Johnny die Analyse und veröffentlicht sie mit eigenen Anmerkungen. Zusätzlich wird der Text immer wieder durch Fußnoten von den Herausgebern ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Gedanken zum Buch:&lt;/b&gt; Die Art, wie Danielewski mit dem Textbild spielt finde ich wirklich ansprechend. Es kann vorkommen, dass nur ein Wort auf einer Seite steht oder das man das Buch umdrehen muss, um den Text zu lesen. Manchmal muss man auch hin und her blättern. Irgendwie schafft er es, dass diese Spielereien zum Inhalt des Textes passen. Die Geschichte selbst fand ich am Anfang sehr spannend, durch den Schreibstil wurde es am Ende aber recht langatmig.&lt;br /&gt;
Die Langatmigkeit lässt sich dadurch erklären, dass das Buch größtenteils wie eine wissenschaftliches Werk verfasst ist und wie auch im richtigen Leben immer wieder in eher, für die Geschichte, unwichtige Erklärungen und Themengebiete abschweift.&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach sollte man in dieses Buch zumindest hineinlesen, da die Art der Textgestaltung etwas besonderes ist. Sollte Danielewskis zweites Buch auf Deutsch erscheinen, werde ich dieses auch lesen, da er auch dort diese Art der Gestaltung verwendet.</description>
    <dc:creator>Berenice</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Berenice</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-14T23:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5180037/">
    <title>Ismail Kadare: Das verflixte Jahr</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5180037/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;verflixtakada&quot; width=&quot;99&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/verflixtakada.jpg&quot; /&gt;Wir lernen in Kadares &quot;Verflixtem Jahr&quot; die Geschichte der tapferen Gemeinschaft der Mokraren kennen, die sich aufmachen, eine Armee zu gründen und in den Krieg zu ziehen, um für ein freies Albanien- oder zumindest die wage Vorstellung davon- zu kämpfen. Doch sind sie nicht die einzige Volksgruppe, die dergleichen erstrebt. Und auch Nachbarstaaten und Großmächte werfen begehrliche Blicke auf den sich eben aus dem Ei pellenden jungen Staat. Und weil ein noch so guter Wille nebst dürftiger Ausrüstung nun aber manchmal leider einfach nicht reicht, um einen Staat zu gründen, geraten unsere tapferen Mokraren denn schließlich auch- überrumpelt von den Wirrnissen der Zeit- zwischen die Mühlenräder der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Ohne lange zu zögern brachen sie auf.&lt;br /&gt;
&quot;Wohin gehts denn?&quot; fragte man sie von den Zäunen und Hoftoren aus. &lt;br /&gt;
&quot;Immer vorwärts!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;In den Krieg?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was habt ihr denn geglaubt, zu einer Hochzeit? Aber wenn wir schon davon reden, wißt ihr vielleicht die Richtung?&quot;&lt;/font&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;&lt;b&gt;Ismail Kadare&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php?template=fv_wide_wrapper&amp;_content_template=buch_detail&amp;_navi_area=fv_home&amp;_navi_item=03.00.00.00&amp;id=853750&quot;&gt;Das verflixte Jahr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Roman&lt;br /&gt;
Fischer TB&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-09T17:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5172548/">
    <title>Eine Blitzführung durchs Schloß</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5172548/</link>
    <description>Da ich das Buch nicht zur Gänze gelesen habe (ich besitze es als Reclam, und finde es durchaus mühsam, mich durch dreihundert Seiten winzig kleingedruckten Kafka zu lesen) habe ich mir unlängst kurzerhand das 1953 durch den Südwestfunk und Radio Bremen produzierte, 2006 im DAV neuveröffentlichte Hörspiel zu Kafkas Das Schloß heimgetragen- zumal ich mir auch die Atmosphäre des Buch gut als Hörspiel umgesetzt vorstellen konnte. Dies ist auch, wenngleich auch nicht hervorragend, so doch nicht schlecht gelungen. Die Wirkung des Schlosses, die Vergeblichkeit gib aber-für meinen Geschmack- verloren. Das mag wohl daran liegen, dass der 80minütigen Inszenierung einfach alle die Langwierigkeit, Beharrlichkeit, und somit Vergebenheit des Kafka-Textes fehlt. Erst dadurch wird ja, finde ich, das ewige Drängen zum Schloss hin zum Symbol für alle Vergeblichkeit des Handelns und Strebens von Kafkas Protagonisten. Die 80 Minuten gleiche eher einer Blitzführung durch die Inhalte. Es ist leider nicht wie bei der Umsetzung von Zweigs &lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/stories/4604870/&quot;&gt;Ungelduld des Herzens&lt;/a&gt; (ebenso als DAV pocket erhältlich) so gut gelungen, die Stimmung des &quot;Schloßes&quot; einzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem vermisste ich in der Umsetzung absolut jenes Telefongespräch des K. mit dem Schloss, indem sich das Schloss durch das verschiedenartige Rauschen, unverständliche Murmeln von Stimmen usw. demselben noch mehr verklärt und damit noch unerreichbarer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facit: Eine wirkliche Empfehlung möchte ich daher nur für jene aussprechen, die an der Produktion selbst interessiert sind, nicht aber für jene, denen es in erster Linie um Kafkas Schloss geht. Der äußerst günstige Preis, den es dennoch durchaus wert ist, beugt allerdings auch in diesem Falle der Verbitterung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Erschienen in der Reihe DAV pocket : &lt;a href=&quot;http://www.dav.aufbau-verlag.de/index.php4?page=5282&amp;&amp;show=17177&quot;&gt;Zum Hörspiel&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-06T09:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5167532/">
    <title>Yasmina Khadra: Die Attentäterin</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5167532/</link>
    <description>Yasmina Khadra ist -ungewöhnlich, sich aber aus den Umständen erklärend- das Pseudonym des ehemaligen hohen Offiziers der Algerischen Armee &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Yasmina-Khadra.jpg&quot;&gt;Mohammed Moulessehoul&lt;/a&gt;. Sein schriftstellerisches Werk veröffentlichte er während seiner Dienstzeit aus politischen und zensurbedingten Gründen im Stillen unter dem Pseudonym der Yasmina Khadra.&lt;br /&gt;
Moulessehoul gibt in seinen Romanen ein getreues, ebenso bedrückendes Bild der Konflikte im Arabischen Raum und Nahen Osten wieder. Der dtv nennt ihn daher &lt;i&gt;&quot;eine der wichtigsten Stimmen der arabischen Welt&quot;&lt;/i&gt;, und Heinz Hug zählt seine Bücher in der NZZ zum &lt;i&gt;&quot;Besten, was man derzeit über diese Themen lesen kann.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Att&quot; width=&quot;98&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Att.jpg&quot; /&gt; &lt;i&gt;Amin Jaafari ist ein hoch angesehener Arzt in Tel Aviv - und ein arabischer Israeli. Umso rascher gerät er unter Verdacht, als die Polizei herausfindet, dass seine Frau in Tel Aviv als Selbstmordattentäterin ein Restaurant sprengte. Jaafari kann es nicht fassen, dass er von dem Plan seiner Frau nichts wusste. Er reist nach Bethlehem und Dschenin, in die Zentren des palästinensischen Widerstandes. Unbeirrt versucht Jaafari, die Verantwortlichen zu finden, die seine Frau zu einer &quot;Schwarzen Witwe&quot; gemacht und sein Leben zerstört haben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Quelle: dtv &lt;a href=&quot;http://dtv.de/titel/die_attentaeterin_13645.html&quot;&gt;(http://dtv.de/titel/die_attentaeterin_13645.html)&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;b&gt;Gedanken&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Buch las ich äußerst kraftvolle Schilderungen. Es vermag den Leser, -so beunruhigend sich dadurch die Lektüre auch gestaltet- ungeahnte, unberechenbare Weiten menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens, Punkte, die &lt;i&gt;&quot;ans Geheimnis der absoluten Liebe und an absolute Perversion&quot;&lt;/i&gt; grenzen (A. Glucksmann), ahnen zu lassen, und erzählt uns auf beeindruckende und packende Weise von einer oft unglaublichen, unfassbaren Welt der Extreme. Dass ich es euch  somit empfehle, steht für mich außer Frage.</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-03T20:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5158979/">
    <title>Der unschickliche Antrag</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5158979/</link>
    <description>Roman von Andrea Camilleri&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;299&quot; alt=&quot;Pippos-motorisiertes-Vierrad&quot; width=&quot;425&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Pippos-motorisiertes-Vierrad.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Bild: Autohaus Appel, &lt;a href=&quot;http://www.appel-autofit.de&quot;&gt;http://www.appel-autofit.de&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebemann und Draufgänger Pippo -eigentlich Filippo- Genuardi, Ehemann und Besitzer eines Holzhandels, steht sichs auf alles, was modern ist. So besitzt besagter Pippo denn bereits im Jahre 1891 nebst einem &quot;Phonograph Edison&quot; auch einen motorgetriebenen Vierräder, importiert aus Paris, welcher eine maximale Geschwindigkeit von über 20 Stundenkilometern erreichen kann- womit er denn auch den &lt;i&gt;&quot;Hirten Lococo Anselmo (genannt Sesè der Bleifuß) angefahren ... und den Verlust zweier Ziegen aus der Herde verursacht hat&quot;&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebendieser Pippo sucht nun &lt;i&gt;&quot;der Großmuth und Güthe Eurer Exzellenz die Bitte vorzutragen, Kenntnis darüber zu erhalten, welche Dokumente unerlässlich notwendig sind zur amtlichen Bewilligung eines Telephonanschlusses zu privaten Gebrauche.&quot;&lt;/i&gt; Was aber will der Pippo im Jahre 1891 damit? Ein überaus langwieriges Verfahren kommt in Gang, doch Pippo versteht es, die nötigen Steine ins Rollen zu bringen- wenngleich es auch manchmal nötig ist, es nur wenig fehlen zu lassen, (seiner Exzellenz, dem Präfekten,) &lt;i&gt;&quot;diesem Spermenkanonier von Neapolitaner noch den Arsch abzulecken.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch bietet dem Leser dann Briefe voll ausgewählter Formulierungen und herzerquickendster Ehrlichkeit,  vertrauliche Unterredungen und freundschaftliche Gunstbezeugun-gen (-nicht zuletzt in Form von Meerestieren-), haarsträubende Gerüchte und heimliche Intrigen (incl. Gegenintrigen), stürmische Lüsternheit und eiskaltes Kalkül und vieles mehr. In den Genuss der Unterhaltsamkeit des Ganzen gelangt der Leser, da ihm all die Korrespondenzen zugänglich sind. Die besondere Unmenge an Briefen und Gesprächen um Pippo Genuardi machen die Geschichte um seine Person so besonders unterhaltsam und facettenreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch scheint denn auch- wie ich glaube, denn alles wirkt sehr lebendig und überzeugend- das Lebensgefühl der Menschen Siziliens und ihr Temperament ebenso getreu wie unterhaltsam wiederzugeben. Ein Schmaus für die Seele.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache, Humor und Ausführung des Buches stellen dasselbe somit in die erste Reihe niveauvoller Unterhaltungsliteratur. Camilleris &quot;Unschicklicher Antrag&quot; ist unterhaltsam, lustig, geistreich- und somit überaus empfehlenswert!
&lt;hr /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Andrea Camilleri&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php?template=fv_wide_wrapper&amp;_content_template=buch_detail&amp;_navi_area=fv_home&amp;_navi_item=03.00.00.00&amp;id=952602&quot;&gt;Der unschickliche Antrag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Fischer Paperback&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-31T06:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5138831/">
    <title>Andrea Maria Schenkel: Tannöd</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5138831/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganz Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd und vom Mörder fehlt jede Spur.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt der btb-Verlag &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/andrea-schenkel.jpg&quot;&gt;Andrea Maria Schenkel&lt;/a&gt;s Debüt &quot;Tannöd&quot; vor. Die Handlung ist mit diesen wenigen Zeilen präzise umrissen. Bleibt mir noch die Ausführung zu loben. Tannöd ist ein außergewöhnliches - außergewöhnlich gutes, hervorragend konstruiertes- Buch voll Spannung und Atmosphäre, aber auch voll einer seltsamen, besonders unheimlichen weil geahnten Grausamkeit. Es ist ein überzeugende belletristische Aufarbeitung düsterer vergangener Realitäten- deren Ereignisse das Schlimmste schildern und das Dunkelste ahnen lassen. &quot;Die Alten erzählten, und sie hörte zu&quot; heißt es in der Reportage im Anhang, und vielleicht ist es dieses intensive Interesse, durch das ihr die Schilderung der Ereignisse rund um den Einödhof und seine Bewohner so gut gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch formal ist das Buch überaus gelungen. Es besteht zur Gänze aus Fragmenten: kurzen, erzählten Episoden, die sich immer wieder mit Berichten der Dorfbewohner abwechseln. Tatsächlich gelingt Andrea Maria Schenkel daraus eine beindruckende Einheit. Jede Episode ist spannend, erhöht die Spannung des Ganzen. &lt;i&gt;&quot;Der Leser wird Zeuge eines Verbrechens, das auf einem authentischen Fall beruht, und begleitet jeden Schritt des Mörders, ohne dessen Identität zu kennen. Die einzelnen Dorfbewohner berichten, jeder hat eine eigene Version des Geschehenen. Die Spannung steigt, weil man jeden Schritt des Täters mitverfolgt, ohne aber zu wissen, wer er ist.&quot;&lt;/i&gt; (btb) Und so stellt sich dann spätestens ab der Mitte drängend die Frage: wem gehört das Messer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Facit also: ein überaus gelungenes, mehrfach auch ausgezeichnetes Buch! Ergänzt wird die verlinkte Taschenbuchausgabe neben dem üblichen Kurzportrait der Autorin durch eine Reportage sowie ein Interview mit der Süddeutschen Zeitung.
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;&lt;b&gt;Tannöd&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Roman von Andrea Maria Schenkel&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.randomhouse.de/book/editionsearchresult.jsp?pat=schenkel&quot;&gt;Zum Buch&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-21T18:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5124129/">
    <title>Henning Mankell: Tiefe</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5124129/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;Des Menschen Herz ist tief wie der Ozean&quot;&lt;/i&gt; lautet ein (ich glaube afrikanisches) Sprichwort, und könnte -wie ich finde- für Henning Mankells Roman &quot;Tiefe&quot; somit treffender nicht sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mankell erzählt hier die Geschichte eines sich suchenden, sich gleichsam verlierenden Mannes. Im Jahre 1914 begibt &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;289&quot; alt=&quot;Gotlandsrand&quot; width=&quot;69&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cafe/images/Gotlandsrand.jpg&quot; /&gt;sich der Kapitän und Seevermesser der schwedischen Marine Lars Tobiasson-Svartmann hinaus in die Schären vor der Küste Stockholms, um neue, geheime Fahrwasser für die schwedischen Schiffe auszuloten- denn Krieg steht kurz bevor. Der Aufenthalt und die Erlebnisse in den  meerumbrandeten, verlassenen Schären löst in Tobiasson, einem äußerst kühlen und kontrollierten Menschen, etwas aus, dessen Ausmaß erst Stück für Stück offenbar wird. Aus anfänglich kleinen Ereignissen und Handlungen heraus, Ausrutschern, unkontrolliertem Zorn, die den Protagonisten über sich selbst staunen machen, entwickelt sich ein immer gewaltsamerer Sog, der Tobiasson und alles um ihn herum Stück für Stück &quot;in die Tiefe&quot; zieht. Das Meer dient Mankell in diesem Buch als Sinnbild für diesen Menschen, in dessen Tiefen -unter einer scheinbar ruhigen Oberfläche- unkontrollierte, geleugnete Kräfte und Ströme wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zerstörerischen Facette seines Handelns wird dem Protagonisten zwar manchmal bewusst, er ist ihr gegenüber aber dennoch völlig hilflos. Unter einer unauffälligen &quot;Oberfläche&quot; bricht mit großer Gewalt das lang geleugnete, lang bekämpfte Wesen eines in Korrektheit erstarrten Menschen hervor. Er verliert unter der Wucht seiner Empfindungen sich selbst (aus den Augen, aus dem Gefühl) und damit gleichsam den Boden unter den Füßen. &lt;i&gt;&quot;Nichts war mehr deutlich. Er konnte einen eigentümlichen Frieden empfinden, doch der war trügerisch und wurde von einem Schmerz durchbrochen, der aus allen Richtungen zugleich zu kommen schien.&lt;/i&gt; [...] &lt;i&gt;Die Oberfläche war ruhig, wie ein Meer bei Windstille, aber darunter lauerten alle Kräfte, mit denen er kämpfen musste. Der Ehrgeiz, die Unsicherheit, die Erinnerung an den zornigen Vater und die lautlos weinende Mutter.&quot;&lt;/i&gt; So provoziert Kapitän Tobiasson-Svartmann denn einen zerstörerischen Fall in die Tiefe, um &lt;i&gt;&quot;den Punkt zu finden, an dem das Lot den Boden nicht berührt&quot;&lt;/i&gt; und schreckt schließlich vor nichts zurück, um die Grenzen und Tiefen seiner inneren Welt zu ermessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;In dieser Nacht träumte er von einer großen Tiefe. Er hielt sein Lot in Händen wie ein Gewicht und sank durch ein Meer, in dem sich der Wasserdruck nicht bemerkbar machte, obwohl er sich mehrere Kilometer unter der Oberfläche befand.&lt;br /&gt;
Es war nicht der Riss im stillen Ozean, wo ein britisches Messschiff angeblich eine Lotleine über zehn Kilometer tief hatte verschwinden sehn, ehe sie den Meeresboden erreichte. Es war eine unbekannte Tiefe, die er entdeckt hatte, und schon während er mit dem Lot in den Händen langsam hinabsank, wusste er, dass sich der Meeresboden auf 15345 Metern befand. Es war eine schwindelnde Tiefe, und darin verbarg sich ein Geheimnis. Ganz da unten gab es eine Welt und ein Leben, die dem entsprachen, was er selbst lebte. &lt;br /&gt;
Er sank der Tiefe entgegen, sacht, ganz ruhig, ohne Eile. Seine einzige Sorge war, dass er den Boden nicht erreichen könnte.&quot;&lt;/i&gt;
&lt;hr /&gt;

Auch über dieses Buch Henning Mankells will ich nur lobende Wort sagen. Die Lektüre hat mir sehr gut gefallen, die Darstellung des Protagonisten, der Sog, die Steigerung seiner Rücksichtslosigkeit (die ja ebenso die Steigerung seiner Hilflosigkeit ist) sind wirklich sehr gelungen. Mit der interessanten Welt der Meerestiefen entsteht ein ebenso interessantes Bild der ungekannten Tiefen eines Wesens, eines &lt;i&gt;&quot;Mannes, der nie ganz und gar sichtbar war, nicht einmal für sich selbst.&quot;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-14T17:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5103820/">
    <title>Berenices Buchrezension (8)</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5103820/</link>
    <description>&lt;b&gt;Titel:&lt;/b&gt; Die Blendung&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Autor:&lt;/b&gt; Elias Canetti&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausgeliehen weil: &lt;/b&gt;Mir Amazon das Buch empfohlen hat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Autor:&lt;/b&gt; Elias Canetti wurde am 25. Juli 1905 in Rustschuk, Bulgarien geboren. Seine Kinderjahre verbrachte er in Bulgarien und London. Nach dem Tod des Vaters 1912 verbrachte er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern das Leben in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Ab 1924 lebte er in Wien von wo aus er nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland nach London emigrierte. Ab den 1970er Jahren zog es ihn immer wieder in die Schweiz, wo er dann auch endgültig blieb. Am 14. August 1994 starb er in Zürich.&lt;br /&gt;
Neben dem Roman Die Blendung hat er drei Dramen, eine anthropologische Studie, aphoristische Aufzeichnungen und eine mehrbändige Autobiographie veröffentlicht.&lt;br /&gt;
Für seine Werke hat er mehrere Preise erhalten, der wichtigste davon wohl der Nobelpreis für Literatur im Jahr 1981.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Der Inhalt:&lt;/b&gt; Für den Sinologen Peter Kien ist seine Bibliothek und seine Arbeit das einzig wichtige. Durch ein Missverständnis heiratet er seine Haushälterin Therese, was er schon bald bereut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Gedanken zum Buch&lt;/b&gt;: Es ist teilweise wirklich witzig dieses Buch zu lesen. Immer wieder wird man in die Gedankenwelt der fünf Personen, die in Interaktion treten, hineinversetzt. Und so weiß der Leser, warum was getan und gesagt wird. Wie im richtigen Leben weiß aber niemand im Buch vom anderen, was er denkt und so gibt es ein Missverständnis nach dem anderen. Dies führt zu recht surrealen Situationen die im Grunde im Irrsinn enden.&lt;br /&gt;
Nach der Lektüre dieses Buches fragt man sich, wie oft man im eigenen Leben missverstanden wird und wie das menschliche Zusammenleben wirklich funktioniert (und ob nicht eine kleine Unstimmigkeit zum totalen Kollaps führen kann). Immerhin lebt jeder mehr oder weniger in seiner eigenen Welt und muss doch mit der Gesellschaft interagieren. In diesem Buch ist die Situation natürlich übertrieben dargestellt (denn bis zur Heirat lebt Kien ohne Kontakt nach außen in seiner Bibliothek, allein mit sich und seiner Gedankenwelt) und doch gibt sie einem zu denken.&lt;br /&gt;
Dieses Buch würde ich also jedem weiterempfehlen, der einen witzigen und dennoch anspruchsvollen Roman lesen möchte.</description>
    <dc:creator>Berenice</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Berenice</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T18:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5096561/">
    <title>Henning Mankell: Die fünfte Frau</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5096561/</link>
    <description>&lt;P ALIGN=&quot;JUSTIFY&quot;&gt;Henning Mankells &quot;Die fünfte Frau&quot; beschreibt grausame Morde an mehreren Männern. Sie folgen einander im Abstand kaum weniger Wochen. Bereits der erste Mord stellt die Polizei Ystads vor viele Fragen. Vieles daran ist rätselhaft. Ebenso rätselhaft wie die Fragen, die nach dem Fund des zweiten Leichnams auftauchen. Beide Opfer waren Männer, scheinbar auch Sonderlinge. Die Morde selbst sind von großer Brutalität. Nur langsam, mühsam und Stück für Stück lassen sich in den in umfangreichen Ermittlungen erarbeiteten Kenntnissen Zusammenhänge erahnen. Schritt für Schritt aber gelingt es den Polizisten um den berühmten Kommissär Wallander, sich dem Verständnis eines komplexen Verbrechens und seiner Hintergründe zu nähern. Mit den Polizisten tastet sich auch der Leser vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning Mankells &quot;Die fünfte Frau&quot; belegt durch seine ungewöhnliche Form, dass ein spanndender Krimi keiner bestimmten Form zu folgen hat. Bereits der Prolog nähert sich der Täterin. Erzählt wird chronologisch. Nie aber verliert ein späteres Kapitel an Spannung, weil zuvor zuviel verraten wurde. Erst mit dem Epilog rundet sich alles ab, verbindet sich alles, was sich an Tatsachen und Ahnungen angesammelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt aber früh: man liest hier nicht nur einen Spannungsroman. Mankell forscht in seinem Roman nach Gerechtigkeit ebenso wie nach Menschlichkeit. Er gebraucht dazu nicht das allzu einfache Mittel des Anprangerns und Verurteilens ausgesuchter Grausamkeiten. Er wiegt die Frage nach Gerechtigkeit, Selbstgerechtigkeit und Verantwortung immer wieder gut und klar ab, ohne aber eine vorgefertigte Anwort zu servieren. Das Handeln aller seiner (in klarem Licht stehenden) Figuren wird selbst zu dieser Fragestellung, und bereichert den den Roman so um diese Facette bzw. um diese &quot;ethische Qualität&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meinem ersten &quot;Wallander&quot;-Roman bleibt mir also nur übrig, ihn euch zu empfehlen. Das Buch hat mir in jeder Hinsicht gut gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mankell.de/&quot;&gt;www.mankell.de&lt;/a&gt;
&lt;/P&gt;</description>
    <dc:creator>Tarass</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cafe.twoday.net/topics/Empfehlenswerter+Lesestoff&quot;&gt;Empfehlenswerter Lesestoff&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Tarass</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-30T22:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cafe.twoday.net/stories/5065910/">
    <title>Berenices Buchrezension (7)</title>
    <link>http://cafe.twoday.net/stories/5065910/</link>
    <description>&lt;b&gt;Titel: &lt;/b&gt;Die Bücherdiebin&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Autor: &lt;/b&gt;Markus Zusak&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ausgeliehen weil: &lt;/b&gt;Mich sowohl das Cover, das Schriftbild und der Titel angesprochen haben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Autor:&lt;/b&gt; Markus Zusak wurde 1975 in Sydney geboren, wo er auch jetzt noch lebt. Seine Mutter ist Deutsche und sein Vater Österreicher. Ihre Geschichten über den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg haben Zusak dazu inspiriert Die Bücherdiebin zu schreiben. Die Bücherdiebin ist nach Der Joker sein zweites Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Inhalt: &lt;/b&gt;Niemand geringerer als der Tod selbst erzählt die Geschichte von Liesel Meminger, die im Alter von 10 Jahren von ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufgenommen wird. Im Buch erlebt sie die Kriegsjahre des 2. Weltkrieges in dem kleinen Dorf Molching bei München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine Gedanken zum Buch: &lt;/b&gt;In den meisten Geschichten die im 2. Weltkrieg spielen wird das Leben eines Menschen mit jüdischer Herkunft erzählt. Nicht so in diesem Buch. Hier geht es nicht nur um Liesel Meminger (deren richtige Eltern Kommunisten waren), sondern um das kleine deutsche Dorf Molching. Genauer um die Himmelstraße, wo Liesel mit ihren Pflegeeltern wohnt.&lt;br /&gt;
Liebevoll sind die Charaktere die die Straße bewohnen, ausgearbeitet. Hans Hubermann, der herzensgute Pflegevater und Rosa Hubermann, deren Wortschatz fast nur aus Saukerl und Saumensch besteht wachsen einem genauso ans Herz wie die verstummte Frau des Bürgermeisters. Man fiebert mit, sowohl bei den kleinen als auch bei den großen Ereignissen, die auf das kleine Dorf und Liesel zukommen.&lt;br /&gt;
Ich finde, dass man sehr gut merkt, dass die Erzählungen der Eltern des Autors diese Geschichte inspiriert haben. Es wird nicht überzeichnet und sehr realistisch dargestellt (zum Beispiel wie es ist in einem Keller zu sitzen und darauf zu warten, dass die Bomben aufhören zu fallen).&lt;br /&gt;
Was mir noch sehr gut gefällt ist, dass gezeigt wird, dass es auch für die Menschen, die nicht unter Verfolgung litten, schwer war, denn was man neben all den schrecklichen Dingen des Nationalsozialismus nicht vergessen darf, es war Krieg.&lt;br /&gt;
Eine weitere Sache, die man auch aus diesem Buch herauslesen kann, und womit ich auch schließen möchte, ist die Tatsache, dass man nicht immer alles in gut und böse teilen kann, sondern dass es auch Grauzonen gibt.</description>
    <dc:creator>Berenice</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Berenice</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-17T19:51:00Z</dc:date>
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