Die Sehnsucht der Schwalbe
Roman von Rafik Schami
Rafik Schamis Roman erzählt die Geschichte Lutfis, eines jungen Syrers, und seiner Migration zwischen Deutschland und seiner Heimatstadt Damaskus. Schon in jugendlichen Jahren bricht er nach Deutschland auf, um für seinen Onkel ein Geschäft abzuwickeln und sich einen Neubeginn sowie seiner daheimgebliebenen Mutter einen Weg aus der Armut zu ermöglichen. Die Liebe zu dem europäischen Land erwacht und besonders zu dem allwöchentlichen Frankfurter Flohmarkt in Lutfi, sodass er auf seinen Wegen nun Damaskus und Deutschland im Herzen trägt. Lutfis Leben ist, wie man sich wohl denken wird, voll mit Ereignissen und Menschen –schwierigen wie angenehmen– doch der junge Mann verzagt nie, bewahrt sich immer Mut und Trost und hält die Augen offen für das Glück und das Gute.
Schami ist, das wissen die, die ihn schon gelesen haben und ihn mögen, ein wunderbar angenehmer Erzähler, und seine Bücher sind voll mit Trost, Versöhnung und Freude (und ähneln damit den Bildern, mit denen seine dtv-Taschenbücher illustriert sind). So auch „Die Sehnsucht der Schwalbe“. Schami erzählt uns –und auf welche Weise! – die Geschichte eines illegalen schwarzen Einwanderers aus Arabien und verbindet in dieser Geschichte und in dieser Romanfigur zwei Welten und die Menschen, die in ihnen Leben. Vielleicht ist dieses Buch -die Geschichte eines Migranten, eines zutiefst positiven Menschen- genau die richtige Lektüre „in einer Zeit“, wie Thomas Barth in den Stuttgarter Nachrichten schreibt, „in der Worte wie Zuwanderung und Fremdenhass … auf der Tagesordnung stehen“, und in denen wohl jeder Blick hinter die vielstrapazierten Reibungsflächen, der die Menschen und das Leben dahinter zeigt, guttut …
Rafik Schami
Die Sehnsucht der Schwalbe
Roman, dtv Taschenbuch, 336 Seiten
€10,20[A]
Rafik Schamis Roman erzählt die Geschichte Lutfis, eines jungen Syrers, und seiner Migration zwischen Deutschland und seiner Heimatstadt Damaskus. Schon in jugendlichen Jahren bricht er nach Deutschland auf, um für seinen Onkel ein Geschäft abzuwickeln und sich einen Neubeginn sowie seiner daheimgebliebenen Mutter einen Weg aus der Armut zu ermöglichen. Die Liebe zu dem europäischen Land erwacht und besonders zu dem allwöchentlichen Frankfurter Flohmarkt in Lutfi, sodass er auf seinen Wegen nun Damaskus und Deutschland im Herzen trägt. Lutfis Leben ist, wie man sich wohl denken wird, voll mit Ereignissen und Menschen –schwierigen wie angenehmen– doch der junge Mann verzagt nie, bewahrt sich immer Mut und Trost und hält die Augen offen für das Glück und das Gute.
Schami ist, das wissen die, die ihn schon gelesen haben und ihn mögen, ein wunderbar angenehmer Erzähler, und seine Bücher sind voll mit Trost, Versöhnung und Freude (und ähneln damit den Bildern, mit denen seine dtv-Taschenbücher illustriert sind). So auch „Die Sehnsucht der Schwalbe“. Schami erzählt uns –und auf welche Weise! – die Geschichte eines illegalen schwarzen Einwanderers aus Arabien und verbindet in dieser Geschichte und in dieser Romanfigur zwei Welten und die Menschen, die in ihnen Leben. Vielleicht ist dieses Buch -die Geschichte eines Migranten, eines zutiefst positiven Menschen- genau die richtige Lektüre „in einer Zeit“, wie Thomas Barth in den Stuttgarter Nachrichten schreibt, „in der Worte wie Zuwanderung und Fremdenhass … auf der Tagesordnung stehen“, und in denen wohl jeder Blick hinter die vielstrapazierten Reibungsflächen, der die Menschen und das Leben dahinter zeigt, guttut …
Rafik Schami
Die Sehnsucht der Schwalbe
Roman, dtv Taschenbuch, 336 Seiten
€10,20[A]
Tarass - 21. Aug, 21:56




