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so ähnlich wie bei Le Clézio ...

In einer großen Kooperation von Bank Austria, KulturKontakt Austria und Wieser-Verlag wurde im vergangenen Herbst auf der Buchmesse Wien zum zweiten Mal der Literaturpreis Bank Austria literaris vergeben. Dieser ist dem Charakter nach ein mit einer recht hohen Summe dotierter Förderpreis, dessen Ziel es ist, den Kulturstransfer zwischen Südosteuropa und Österreich (und ferner dem deutschsprachigen Raum) zu fördern. Dies geschieht im Rahmen des Preises vor allem in Richtung Südosteuropa→Österreich, indem die 3 bestplazierten Bücher ins Deutsche übersetzt und von Wieser verlegt werden. Die Preisträger werden "aus rund 800 Titeln durch nationale und internationale Jurien ermittelt".
(www.ontop-online.at)

Mit diesem Preise sollen somit unbekannte Namen aus den Tiefen der zeitgenössischen Literaur ans nationale Tageslicht und auf den deutschsprachigen Buchmarkt befördert werden- ganz ähnlich wie es, im viel größeren Stil halt, im vorigen Jahr mit Jean Marie Gustave Le Clézio vor sich ging. Obschon bereits übersetzt und verlegt war dieser ja zwischenzeitlich wieder auf die Backlist und damit gewissermaßen in der Versenkung verschwunden. Erst bei Verleihung des Preises wurden, in Voraussicht des bevorstehenden Runs auf Le Clézios Schaffen, die Druckmaschinen wieder angeworfen.

Die drei Siegertitel sind nunmehr seit letztem Jahr (recht aktuell ist der Beitrag somit nicht) übersetzt und liegen nun in den Buchhandlungen auf:

Agda Bavi Pain(Slovakei)
Koniec sveta (Am Ende der Welt)

Srđan Valjarević (Serbien)
Komo (Como)

Palmi Rancev (Bulgarien)
Malko kasmet za po-kasno (Ein bisschen Glück für später).

"Heuer wurde auch ein Sonderpreis für Lyrik vergeben, der an den slowakischen Dichter Rudolf Jurolek für sein Buch Život je možný (Das Leben ist möglich) geht.

Darüber hinaus erhalten Katarina Marincic (Slowenien), Sigitas Parulskis (Litauen), Ion Manolescu (Rumänien), Aleksej Iwanow (Russland), Peter Semolic (Slowenien), Tanja Stupar-Trifunovic (Bosnien-Herzegowina) und Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki (Polen) einen vierwöchigen Aufenthalt in Wien."
(www.buecher.at)

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