Alessandro Baricco: Seide
Knisternde Seide, kühl, edel und kostbar. "Als hätte man das Nichts in Händen".
Als 1861 eine nahezu weltweite Epidemie in der Seidenraupenzucht um sich greift, fühlen sich die Spinnereien des südfranzösischen Städtchens Lavilledieu in ihrer Existenz bedroht. Daher bricht der Seidenraupen- händler Hervé Joncour im Herbst desselben Jahres auf zu einer beschwerlichen Reise in das für seine Seide berühmte, doch gegen alle äußeren Einflüsse abgeschottete Japan.
Die Geschäfte mit dem japanischen Edelmann Hara Kei sind bald getätigt, und da sieht er sie: wie eine Skulptur, wie ein stummes Abbild perfekter Weiblichkeit liegt das junge Mädchen, gehüllt in einen Seidenschal, zu Füßen ihres Gebieters. Nur ein Blick und eine kurze Botschaft – mehr ist es nicht, was Joncours Leidenschaft entfacht. Niemals wird er auch nur die Stimme der rätselhaften Schönen hören. Doch die Sehnsucht bestimmt fortan sein Leben. Jahr für Jahr treibt es ihn ins ferne Japan ...
(quelle: dtv)
Alessandro Baricco hat, da bin ich mir für mich sicher, mit "Seide" eine der schönsten Geschichten geschrieben, die es überhaupt gibt. Mit den Worten poetisch, zart, leise beschreibt der Verlag die Geschichte, und hat damit, wie ich finde, genau die richtigen Worte gewählt. Das Büchlein ist schmal, weil Baricco in schlichter Weise, ohne ein Wort zuviel, Fülle schafft. Zu Recht ein Text, der ihn berühmt gemacht hat, und jedenfalls ein Büchlein, das ich empfehlen möchte!
Baricco, Alessandro
Seide
Roman
dtv Taschenbuch, 128 Seiten, 8,20 [A]
ISBN 978-3-423-13335-7
Als 1861 eine nahezu weltweite Epidemie in der Seidenraupenzucht um sich greift, fühlen sich die Spinnereien des südfranzösischen Städtchens Lavilledieu in ihrer Existenz bedroht. Daher bricht der Seidenraupen- händler Hervé Joncour im Herbst desselben Jahres auf zu einer beschwerlichen Reise in das für seine Seide berühmte, doch gegen alle äußeren Einflüsse abgeschottete Japan.
Die Geschäfte mit dem japanischen Edelmann Hara Kei sind bald getätigt, und da sieht er sie: wie eine Skulptur, wie ein stummes Abbild perfekter Weiblichkeit liegt das junge Mädchen, gehüllt in einen Seidenschal, zu Füßen ihres Gebieters. Nur ein Blick und eine kurze Botschaft – mehr ist es nicht, was Joncours Leidenschaft entfacht. Niemals wird er auch nur die Stimme der rätselhaften Schönen hören. Doch die Sehnsucht bestimmt fortan sein Leben. Jahr für Jahr treibt es ihn ins ferne Japan ...
(quelle: dtv)
Alessandro Baricco hat, da bin ich mir für mich sicher, mit "Seide" eine der schönsten Geschichten geschrieben, die es überhaupt gibt. Mit den Worten poetisch, zart, leise beschreibt der Verlag die Geschichte, und hat damit, wie ich finde, genau die richtigen Worte gewählt. Das Büchlein ist schmal, weil Baricco in schlichter Weise, ohne ein Wort zuviel, Fülle schafft. Zu Recht ein Text, der ihn berühmt gemacht hat, und jedenfalls ein Büchlein, das ich empfehlen möchte!
Baricco, Alessandro
Seide
Roman
dtv Taschenbuch, 128 Seiten, 8,20 [A]
ISBN 978-3-423-13335-7
Tarass - 15. Feb, 08:38




