Was jeder weiß? Die eine davon wird fünfzig ...
Zwei Weltmaschinen gibt es heutzutage:
Vor kurzem wurde im CERN, wie jeder weiß, die eine fertiggestellt: Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, soll Erkenntnisse über den Urknall erbringen, indem Teilchen auf beinahe-Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, kleine schwarze Löcher inklusive.
"Mit Müch und Blarg harb ich gebaut... "
Von ganz ganz anderer Art ist die, die vor nun fünfzig Jahren erbaut wurde: Franz Gsellmanns Soloprojekt und Lebenswerk, eine Maschine um ihrer selbst willen, 6x2x3m. Womöglich sollte sie denn auch etwas produzieren, wenn Gott es so will. Ein wirkliches Gesamt-Universums-Projekt ohne Anfang und Ende, von dem ein Ausschnitt in der Weltmaschine sichtbar geworden ist? Denn wann die Arbeit an der Weltmaschine beendet sein würde, das wußte auch Gsellmann zu Lebzeiten nicht genau. Sein Werk vollendete er denn schließlich im Jahre 1981 nach 23jähriger Bauzeit mit dem Einbau eines großen Fragezeichens- unmittelbar wonach er starb.
foto: http://www.kultur.steiermark.at
Und um euch nun nicht unnötig vollzuschwafeln, will ich euch nichts mehr erzählen, sondern vielmehr noch einen Tipp geben:
Klaus Ferentschik hat nämlich ein Buch über diese Maschine und ihren Erbauer geschrieben: den Weltmaschinenroman. Welche Gedanken man sich dann bei der Lektüre des Buches auch immer macht, ob man es als Plädoyer für die Verwirklichung von Träumen versteht, kritisch sieht oder sich nur gut unterhält- kurzweilig und anregend ist der Roman allemal. Und man erfährt viele Details, durch die die Geschichte von der Maschine interessanter und lebendiger, wahrscheinlich auch einsichtiger wird.
Der Autor ist übrigens leidenschaftlicher Forscher auf dem hochinteressanten Gebiet der Pataphysik, welche im Sinne ihres Gründervaters Alfred Jarry im folgenden Sinne definiert werden kann: "Die Pataphysik ... ist die Wissenschaft von der Vorstellungskraft, derer sich die Menschheit bereits seit Urzeiten bedient." Sie vertritt die Ansicht, dass alle Dinge, gleich ob es sie gibt oder nicht gibt, gleichermaßen als existent betrachtet und anerkannt werden müssen, sobald sie als Gedanke existieren. Mit seinem Roman hat er sich somit einem Ereignis gewidmet, das für ihn und die Pataphysik von höchstem Interesse ist ...
Klaus Ferentschik
Der Weltmaschinenroman
mit Illustrationen von Horst Hussel und einer Weltmaschinenpostkarte
160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-88221-729-2
€ 18,30
weiters vom Autor erschienen:
Pataphysik- Versuchung des Geistes
Zur offiziellen Welmaschinenhomepage gehts dann hier ...
Vor kurzem wurde im CERN, wie jeder weiß, die eine fertiggestellt: Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt, soll Erkenntnisse über den Urknall erbringen, indem Teilchen auf beinahe-Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, kleine schwarze Löcher inklusive.
"Mit Müch und Blarg harb ich gebaut... "
Von ganz ganz anderer Art ist die, die vor nun fünfzig Jahren erbaut wurde: Franz Gsellmanns Soloprojekt und Lebenswerk, eine Maschine um ihrer selbst willen, 6x2x3m. Womöglich sollte sie denn auch etwas produzieren, wenn Gott es so will. Ein wirkliches Gesamt-Universums-Projekt ohne Anfang und Ende, von dem ein Ausschnitt in der Weltmaschine sichtbar geworden ist? Denn wann die Arbeit an der Weltmaschine beendet sein würde, das wußte auch Gsellmann zu Lebzeiten nicht genau. Sein Werk vollendete er denn schließlich im Jahre 1981 nach 23jähriger Bauzeit mit dem Einbau eines großen Fragezeichens- unmittelbar wonach er starb.
foto: http://www.kultur.steiermark.at
Und um euch nun nicht unnötig vollzuschwafeln, will ich euch nichts mehr erzählen, sondern vielmehr noch einen Tipp geben:
Klaus Ferentschik hat nämlich ein Buch über diese Maschine und ihren Erbauer geschrieben: den Weltmaschinenroman. Welche Gedanken man sich dann bei der Lektüre des Buches auch immer macht, ob man es als Plädoyer für die Verwirklichung von Träumen versteht, kritisch sieht oder sich nur gut unterhält- kurzweilig und anregend ist der Roman allemal. Und man erfährt viele Details, durch die die Geschichte von der Maschine interessanter und lebendiger, wahrscheinlich auch einsichtiger wird.
Der Autor ist übrigens leidenschaftlicher Forscher auf dem hochinteressanten Gebiet der Pataphysik, welche im Sinne ihres Gründervaters Alfred Jarry im folgenden Sinne definiert werden kann: "Die Pataphysik ... ist die Wissenschaft von der Vorstellungskraft, derer sich die Menschheit bereits seit Urzeiten bedient." Sie vertritt die Ansicht, dass alle Dinge, gleich ob es sie gibt oder nicht gibt, gleichermaßen als existent betrachtet und anerkannt werden müssen, sobald sie als Gedanke existieren. Mit seinem Roman hat er sich somit einem Ereignis gewidmet, das für ihn und die Pataphysik von höchstem Interesse ist ...
Klaus Ferentschik
Der Weltmaschinenroman
mit Illustrationen von Horst Hussel und einer Weltmaschinenpostkarte
160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-88221-729-2
€ 18,30
weiters vom Autor erschienen:
Pataphysik- Versuchung des Geistes
Zur offiziellen Welmaschinenhomepage gehts dann hier ...
Tarass - 20. Nov, 09:18




