Berenices Buchrezension (9)
Titel: Das Haus. House of Leaves
Autor: Mark Z. Danielewski
Ausgeliehen weil: Mir Amazon das Buch empfohlen hat
Zum Autor: Mark Z. Danielewski wurde am 05. März 1966 geboren. Er ist der Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski. Danielewski studierte Englische Literatur an der Universität Yale und arbeitete später im Verlagswesen. Er war auch an der Produktion des Dokumentarfilms „Derrida“ beteiligt. Sein zweites Buch „Only Revolutions“ erschien 2006 und ist noch nicht ins Deutsche übersetzt worden.
Der Inhalt: Ein alter, blinder Mann analysiert einen Dokumentarfilm namens „Navidson Record“. Dieser Film handelt von den physikalisch unmöglichen Veränderungen im Haus von Will Navidson. Räume entstehen, wo keine sein dürften, Wände verschieben sich und überhaupt scheint das Haus zu leben. Nachdem der blinde Mann gestorben ist, findet der Tätowierer Johnny die Analyse und veröffentlicht sie mit eigenen Anmerkungen. Zusätzlich wird der Text immer wieder durch Fußnoten von den „Herausgebern“ ergänzt.
Meine Gedanken zum Buch: Die Art, wie Danielewski mit dem Textbild spielt finde ich wirklich ansprechend. Es kann vorkommen, dass nur ein Wort auf einer Seite steht oder das man das Buch umdrehen muss, um den Text zu lesen. Manchmal muss man auch hin und her blättern. Irgendwie schafft er es, dass diese „Spielereien“ zum Inhalt des Textes passen. Die Geschichte selbst fand ich am Anfang sehr spannend, durch den Schreibstil wurde es am Ende aber recht langatmig.
Die Langatmigkeit lässt sich dadurch erklären, dass das Buch größtenteils wie eine wissenschaftliches Werk verfasst ist und wie auch im „richtigen Leben“ immer wieder in eher, für die Geschichte, unwichtige Erklärungen und Themengebiete abschweift.
Meiner Meinung nach sollte man in dieses Buch zumindest hineinlesen, da die Art der Textgestaltung etwas besonderes ist. Sollte Danielewski’s zweites Buch auf Deutsch erscheinen, werde ich dieses auch lesen, da er auch dort diese Art der Gestaltung verwendet.
Autor: Mark Z. Danielewski
Ausgeliehen weil: Mir Amazon das Buch empfohlen hat
Zum Autor: Mark Z. Danielewski wurde am 05. März 1966 geboren. Er ist der Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski. Danielewski studierte Englische Literatur an der Universität Yale und arbeitete später im Verlagswesen. Er war auch an der Produktion des Dokumentarfilms „Derrida“ beteiligt. Sein zweites Buch „Only Revolutions“ erschien 2006 und ist noch nicht ins Deutsche übersetzt worden.
Der Inhalt: Ein alter, blinder Mann analysiert einen Dokumentarfilm namens „Navidson Record“. Dieser Film handelt von den physikalisch unmöglichen Veränderungen im Haus von Will Navidson. Räume entstehen, wo keine sein dürften, Wände verschieben sich und überhaupt scheint das Haus zu leben. Nachdem der blinde Mann gestorben ist, findet der Tätowierer Johnny die Analyse und veröffentlicht sie mit eigenen Anmerkungen. Zusätzlich wird der Text immer wieder durch Fußnoten von den „Herausgebern“ ergänzt.
Meine Gedanken zum Buch: Die Art, wie Danielewski mit dem Textbild spielt finde ich wirklich ansprechend. Es kann vorkommen, dass nur ein Wort auf einer Seite steht oder das man das Buch umdrehen muss, um den Text zu lesen. Manchmal muss man auch hin und her blättern. Irgendwie schafft er es, dass diese „Spielereien“ zum Inhalt des Textes passen. Die Geschichte selbst fand ich am Anfang sehr spannend, durch den Schreibstil wurde es am Ende aber recht langatmig.
Die Langatmigkeit lässt sich dadurch erklären, dass das Buch größtenteils wie eine wissenschaftliches Werk verfasst ist und wie auch im „richtigen Leben“ immer wieder in eher, für die Geschichte, unwichtige Erklärungen und Themengebiete abschweift.
Meiner Meinung nach sollte man in dieses Buch zumindest hineinlesen, da die Art der Textgestaltung etwas besonderes ist. Sollte Danielewski’s zweites Buch auf Deutsch erscheinen, werde ich dieses auch lesen, da er auch dort diese Art der Gestaltung verwendet.
Berenice - 15. Sep, 01:12




