Yasmina Khadra: Die Attentäterin
Yasmina Khadra ist -ungewöhnlich, sich aber aus den Umständen erklärend- das Pseudonym des ehemaligen hohen Offiziers der Algerischen Armee Mohammed Moulessehoul. Sein schriftstellerisches Werk veröffentlichte er während seiner Dienstzeit aus politischen und zensurbedingten Gründen im Stillen unter dem Pseudonym der Yasmina Khadra.
Moulessehoul gibt in seinen Romanen ein getreues, ebenso bedrückendes Bild der Konflikte im Arabischen Raum und Nahen Osten wieder. Der dtv nennt ihn daher "eine der wichtigsten Stimmen der arabischen Welt", und Heinz Hug zählt seine Bücher in der NZZ zum "Besten, was man derzeit über diese Themen lesen kann."
Amin Jaafari ist ein hoch angesehener Arzt in Tel Aviv - und ein arabischer Israeli. Umso rascher gerät er unter Verdacht, als die Polizei herausfindet, dass seine Frau in Tel Aviv als Selbstmordattentäterin ein Restaurant sprengte. Jaafari kann es nicht fassen, dass er von dem Plan seiner Frau nichts wusste. Er reist nach Bethlehem und Dschenin, in die Zentren des palästinensischen Widerstandes. Unbeirrt versucht Jaafari, die Verantwortlichen zu finden, die seine Frau zu einer "Schwarzen Witwe" gemacht und sein Leben zerstört haben.
Quelle: dtv (http://dtv.de/titel/die_attentaeterin_13645.html)
Gedanken
In diesem Buch las ich äußerst kraftvolle Schilderungen. Es vermag den Leser, -so beunruhigend sich dadurch die Lektüre auch gestaltet- ungeahnte, unberechenbare Weiten menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens, Punkte, die "ans Geheimnis der absoluten Liebe und an absolute Perversion" grenzen (A. Glucksmann), ahnen zu lassen, und erzählt uns auf beeindruckende und packende Weise von einer oft unglaublichen, unfassbaren Welt der Extreme. Dass ich es euch somit empfehle, steht für mich außer Frage.
Moulessehoul gibt in seinen Romanen ein getreues, ebenso bedrückendes Bild der Konflikte im Arabischen Raum und Nahen Osten wieder. Der dtv nennt ihn daher "eine der wichtigsten Stimmen der arabischen Welt", und Heinz Hug zählt seine Bücher in der NZZ zum "Besten, was man derzeit über diese Themen lesen kann."
Amin Jaafari ist ein hoch angesehener Arzt in Tel Aviv - und ein arabischer Israeli. Umso rascher gerät er unter Verdacht, als die Polizei herausfindet, dass seine Frau in Tel Aviv als Selbstmordattentäterin ein Restaurant sprengte. Jaafari kann es nicht fassen, dass er von dem Plan seiner Frau nichts wusste. Er reist nach Bethlehem und Dschenin, in die Zentren des palästinensischen Widerstandes. Unbeirrt versucht Jaafari, die Verantwortlichen zu finden, die seine Frau zu einer "Schwarzen Witwe" gemacht und sein Leben zerstört haben.
Quelle: dtv (http://dtv.de/titel/die_attentaeterin_13645.html)
Gedanken
In diesem Buch las ich äußerst kraftvolle Schilderungen. Es vermag den Leser, -so beunruhigend sich dadurch die Lektüre auch gestaltet- ungeahnte, unberechenbare Weiten menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens, Punkte, die "ans Geheimnis der absoluten Liebe und an absolute Perversion" grenzen (A. Glucksmann), ahnen zu lassen, und erzählt uns auf beeindruckende und packende Weise von einer oft unglaublichen, unfassbaren Welt der Extreme. Dass ich es euch somit empfehle, steht für mich außer Frage.
Tarass - 3. Sep, 22:38




