Erste Elegie
Was vermag mir dieses Dasein noch
(zu sein)
und
will ich mich noch daran halten, wenn,
was ich ersehne,
mir nicht gegeben scheint?
Oh alles Leben ist Sehnen nach Unendlichkeit
Und ich selbst
Verberge mich vor mir
Und meiner Wahrheit, die tiefre Wahrheit ist als
All mein Sein (denn Sein ist Fassade)
Was Wesen ist in mir und Kraft
Vermag ich es zu leben? Voll von
Angst vor Blendung hüte ich und
Berge es in meinem Innersten, wo seine Glut,
genährt von tausend Tagen,
ihr fressend Werk vollbringt, indem sie ist.
Oh nein! - und wagte ich zu ahnen was
wir wirklich sind - wie könnten wir es sein?
Wer vermag sich selbst
Zu tragen? Wen blendete und irrte nicht dies
Spiel aus tausend Kräften, das wir sind?
Ja, denn was Wesen ist in uns und Kraft mag
nicht allein geborgen sein im Innersten-
Denn so ist Leben, keine Unterschiede kennt
in seinen Kindern jener Stern, der, tausend Farben leuchtend
sich seinem S e i n ergeben hat. Ihm
ist Alles, denn er ist Leben-
er vermags zu sein.
Kann denn auch ich dem Sterne gleich
erglühen?
Was vermag mir dieses matte Sein?
Was vermögen tausend Flüsse dem
der an sich selber dürstet?
(zu sein)
und
will ich mich noch daran halten, wenn,
was ich ersehne,
mir nicht gegeben scheint?
Oh alles Leben ist Sehnen nach Unendlichkeit
Und ich selbst
Verberge mich vor mir
Und meiner Wahrheit, die tiefre Wahrheit ist als
All mein Sein (denn Sein ist Fassade)
Was Wesen ist in mir und Kraft
Vermag ich es zu leben? Voll von
Angst vor Blendung hüte ich und
Berge es in meinem Innersten, wo seine Glut,
genährt von tausend Tagen,
ihr fressend Werk vollbringt, indem sie ist.
Oh nein! - und wagte ich zu ahnen was
wir wirklich sind - wie könnten wir es sein?
Wer vermag sich selbst
Zu tragen? Wen blendete und irrte nicht dies
Spiel aus tausend Kräften, das wir sind?
Ja, denn was Wesen ist in uns und Kraft mag
nicht allein geborgen sein im Innersten-
Denn so ist Leben, keine Unterschiede kennt
in seinen Kindern jener Stern, der, tausend Farben leuchtend
sich seinem S e i n ergeben hat. Ihm
ist Alles, denn er ist Leben-
er vermags zu sein.
Kann denn auch ich dem Sterne gleich
erglühen?
Was vermag mir dieses matte Sein?
Was vermögen tausend Flüsse dem
der an sich selber dürstet?
Tarass - 30. Aug, 01:45




