Berenices Buchrezension (7)
Titel: Die Bücherdiebin
Autor: Markus Zusak
Ausgeliehen weil: Mich sowohl das Cover, das Schriftbild und der Titel angesprochen haben
Zum Autor: Markus Zusak wurde 1975 in Sydney geboren, wo er auch jetzt noch lebt. Seine Mutter ist Deutsche und sein Vater Österreicher. Ihre Geschichten über den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg haben Zusak dazu inspiriert „Die Bücherdiebin“ zu schreiben. „Die Bücherdiebin“ ist nach „Der Joker“ sein zweites Buch.
Der Inhalt: Niemand geringerer als der Tod selbst erzählt die Geschichte von Liesel Meminger, die im Alter von 10 Jahren von ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufgenommen wird. Im Buch erlebt sie die Kriegsjahre des 2. Weltkrieges in dem kleinen Dorf Molching bei München.
Meine Gedanken zum Buch: In den meisten Geschichten die im 2. Weltkrieg spielen wird das Leben eines Menschen mit jüdischer Herkunft erzählt. Nicht so in diesem Buch. Hier geht es nicht nur um Liesel Meminger (deren richtige Eltern Kommunisten waren), sondern um das kleine deutsche Dorf Molching. Genauer um die Himmelstraße, wo Liesel mit ihren Pflegeeltern wohnt.
Liebevoll sind die Charaktere die die Straße bewohnen, ausgearbeitet. Hans Hubermann, der herzensgute Pflegevater und Rosa Hubermann, deren Wortschatz fast nur aus Saukerl und Saumensch besteht wachsen einem genauso ans Herz wie die verstummte Frau des Bürgermeisters. Man fiebert mit, sowohl bei den kleinen als auch bei den großen Ereignissen, die auf das kleine Dorf und Liesel zukommen.
Ich finde, dass man sehr gut merkt, dass die Erzählungen der Eltern des Autors diese Geschichte inspiriert haben. Es wird nicht überzeichnet und sehr realistisch dargestellt (zum Beispiel wie es ist in einem Keller zu sitzen und darauf zu warten, dass die Bomben aufhören zu fallen).
Was mir noch sehr gut gefällt ist, dass gezeigt wird, dass es auch für die Menschen, die nicht unter Verfolgung litten, schwer war, denn was man neben all den schrecklichen Dingen des Nationalsozialismus nicht vergessen darf, es war Krieg.
Eine weitere Sache, die man auch aus diesem Buch herauslesen kann, und womit ich auch schließen möchte, ist die Tatsache, dass man nicht immer alles in gut und böse teilen kann, sondern dass es auch Grauzonen gibt.
Autor: Markus Zusak
Ausgeliehen weil: Mich sowohl das Cover, das Schriftbild und der Titel angesprochen haben
Zum Autor: Markus Zusak wurde 1975 in Sydney geboren, wo er auch jetzt noch lebt. Seine Mutter ist Deutsche und sein Vater Österreicher. Ihre Geschichten über den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg haben Zusak dazu inspiriert „Die Bücherdiebin“ zu schreiben. „Die Bücherdiebin“ ist nach „Der Joker“ sein zweites Buch.
Der Inhalt: Niemand geringerer als der Tod selbst erzählt die Geschichte von Liesel Meminger, die im Alter von 10 Jahren von ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufgenommen wird. Im Buch erlebt sie die Kriegsjahre des 2. Weltkrieges in dem kleinen Dorf Molching bei München.
Meine Gedanken zum Buch: In den meisten Geschichten die im 2. Weltkrieg spielen wird das Leben eines Menschen mit jüdischer Herkunft erzählt. Nicht so in diesem Buch. Hier geht es nicht nur um Liesel Meminger (deren richtige Eltern Kommunisten waren), sondern um das kleine deutsche Dorf Molching. Genauer um die Himmelstraße, wo Liesel mit ihren Pflegeeltern wohnt.
Liebevoll sind die Charaktere die die Straße bewohnen, ausgearbeitet. Hans Hubermann, der herzensgute Pflegevater und Rosa Hubermann, deren Wortschatz fast nur aus Saukerl und Saumensch besteht wachsen einem genauso ans Herz wie die verstummte Frau des Bürgermeisters. Man fiebert mit, sowohl bei den kleinen als auch bei den großen Ereignissen, die auf das kleine Dorf und Liesel zukommen.
Ich finde, dass man sehr gut merkt, dass die Erzählungen der Eltern des Autors diese Geschichte inspiriert haben. Es wird nicht überzeichnet und sehr realistisch dargestellt (zum Beispiel wie es ist in einem Keller zu sitzen und darauf zu warten, dass die Bomben aufhören zu fallen).
Was mir noch sehr gut gefällt ist, dass gezeigt wird, dass es auch für die Menschen, die nicht unter Verfolgung litten, schwer war, denn was man neben all den schrecklichen Dingen des Nationalsozialismus nicht vergessen darf, es war Krieg.
Eine weitere Sache, die man auch aus diesem Buch herauslesen kann, und womit ich auch schließen möchte, ist die Tatsache, dass man nicht immer alles in gut und böse teilen kann, sondern dass es auch Grauzonen gibt.
Berenice - 17. Jul, 21:51




