Zach, zacher, ...
Ich hab mich recht gefreut, als ich vor ein paar Tagen eine Aufzeichnung eines meiner Lieblingsstücke- Schnitzlers "Der einsame Weg", im Handel entdeckte. Zwei gefällige Stücke von Schnitzler ("Professor Bernhardi" & "Liebelei") habe ich mir ja schon vor einiger Zeit aus der Serie Josefstadt zugelegt- und war sehr zufrieden damit. Besonders ersteres hat mich sehr beindruckt!
"Der einsame Weg" nun wurde 1987 bei den Salzburger Festpielen aufgezeichnet. Eh schon wissen - Salzburger Festspiele, murts Aufhebens, Jedermann, künstlerischer Anspruch undsoweiter. Tja- soweit, sogut. Rausgekommen ist dabei im Jahre 1987 aber eine Inszenierung, die mich wohl damals zu einem vorzeitigen Gang zum Büffet animiert hätte. Jede Geste, jede Mimik trieft da (-für mich-) nur so vor Schmalz und schwülstigem Übermass an "existenziellen Fragen". Aus den Figuren klischeehaft wirkende Typen gemantschkert, die mit jedem Satz die Tragik ihres Daseins rausstöhnen. Ich denke nicht, dass "Der einsame Weg" zu Solchem gedacht war und geschrieben wurde. Würden die Salzburger Festspiele nur dergleichen bieten, so würde ich sagen: das scheint mir fragwürdig und schade.
"Der einsame Weg" nun wurde 1987 bei den Salzburger Festpielen aufgezeichnet. Eh schon wissen - Salzburger Festspiele, murts Aufhebens, Jedermann, künstlerischer Anspruch undsoweiter. Tja- soweit, sogut. Rausgekommen ist dabei im Jahre 1987 aber eine Inszenierung, die mich wohl damals zu einem vorzeitigen Gang zum Büffet animiert hätte. Jede Geste, jede Mimik trieft da (-für mich-) nur so vor Schmalz und schwülstigem Übermass an "existenziellen Fragen". Aus den Figuren klischeehaft wirkende Typen gemantschkert, die mit jedem Satz die Tragik ihres Daseins rausstöhnen. Ich denke nicht, dass "Der einsame Weg" zu Solchem gedacht war und geschrieben wurde. Würden die Salzburger Festspiele nur dergleichen bieten, so würde ich sagen: das scheint mir fragwürdig und schade.
Tarass - 24. Jun, 07:47




