Thomas Mann: Königliche Hoheit
"Wer die Liebe kennt, kennt auch das Leben."
(Aus dem Buch.)
Königliche Hoheit ist ein (übrigens auch ins Hörspiel gebrachter) Roman Thomas Manns. Er handelt in einem erdachten (und doch realistischen) Land, einem kleinen, friedlichen und stolzen Fürstentum irgendwo im Deutschsprachigen Raum. Oberster Repräsentant des Landes ist hier noch der (von allen geschätzte) Landesfürst. In dieser imaginären Welt, das im Buch immer wieder als "unser kleines Land" bezeichnet wird, erlebt man bei allen handelnden und vorkommenden Personen Ehrlichkeit und Lebensfreude, Standfestigkeit, Respekt und Anerkennung. "Äußere" Mißgeschicke und Probleme können die Harmonie in den Gedanken und Gemütern des Volkes, gewissermaßen also in der "Seele des Landes", nicht ernsthaft erschüttern. Kaum kommt es vor, dass man mehr als "besorgtes Stirnrunzeln" angesichts der zerrütteten Staatsfinanzen oder der Behinderung des jungen Prinzen wahrnehmen kann. Die Menschen kommen gut zurecht - miteinander und mit dem Leben.
So ist "Königliche Hoheit" ein erbauliches (- jedoch nicht naives -) Buch von einem erdachten, einem schönen Land - und letzten Endes auch von einer Harmonie, nach der man sich womöglich in der Entstehungszeit des Romans 1903-1909 sehnte. Vielleicht die Vorstellung einer Welt, wie man sie sich vielleicht wünschte, wie man sie erdachte und niederschrieb.
Zu Buch und Hörspiel
* * *
Und hier noch eine besondere Kundmachung über eine Initiative der Fischer-Verlage:
"Lesebegegnungen" nennt sich die Plattform, auf der folgendes verlockende Angebot gemacht wird:
"Jeder, der in der Rubrik "Lesebegegnungen" einen umfangreicheren Text veröffentlicht, bekommt ein Taschenbuch von Thomas Mann zugesandt.(web)
(Aus dem Buch.)
Königliche Hoheit ist ein (übrigens auch ins Hörspiel gebrachter) Roman Thomas Manns. Er handelt in einem erdachten (und doch realistischen) Land, einem kleinen, friedlichen und stolzen Fürstentum irgendwo im Deutschsprachigen Raum. Oberster Repräsentant des Landes ist hier noch der (von allen geschätzte) Landesfürst. In dieser imaginären Welt, das im Buch immer wieder als "unser kleines Land" bezeichnet wird, erlebt man bei allen handelnden und vorkommenden Personen Ehrlichkeit und Lebensfreude, Standfestigkeit, Respekt und Anerkennung. "Äußere" Mißgeschicke und Probleme können die Harmonie in den Gedanken und Gemütern des Volkes, gewissermaßen also in der "Seele des Landes", nicht ernsthaft erschüttern. Kaum kommt es vor, dass man mehr als "besorgtes Stirnrunzeln" angesichts der zerrütteten Staatsfinanzen oder der Behinderung des jungen Prinzen wahrnehmen kann. Die Menschen kommen gut zurecht - miteinander und mit dem Leben.
So ist "Königliche Hoheit" ein erbauliches (- jedoch nicht naives -) Buch von einem erdachten, einem schönen Land - und letzten Endes auch von einer Harmonie, nach der man sich womöglich in der Entstehungszeit des Romans 1903-1909 sehnte. Vielleicht die Vorstellung einer Welt, wie man sie sich vielleicht wünschte, wie man sie erdachte und niederschrieb.
Zu Buch und Hörspiel
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Und hier noch eine besondere Kundmachung über eine Initiative der Fischer-Verlage:
"Lesebegegnungen" nennt sich die Plattform, auf der folgendes verlockende Angebot gemacht wird:
"Jeder, der in der Rubrik "Lesebegegnungen" einen umfangreicheren Text veröffentlicht, bekommt ein Taschenbuch von Thomas Mann zugesandt.(web)
Tarass - 15. Mrz, 06:49




