Rot und Schwarz
Roman (Chronik) von Stendhal (Henri-Marie Beyle, Bild)
Über das erste Buch
Nja, was gibt es über Le Rouge et le Noir zu sagen? Als ich es kaufte hat die junge Verkäuferin kurz auf das Cover gekuckt und mit einem Lächeln beim Verrechnen gesagt: Ein tolles Buch- viel Spass beim Lesen! Zur Lektüre des ersten Buches bleibt mir nun folgendes zu sagen: in der Tat!
Das Buch handelt vom Leben des jungen Julien Sorel, dem jungen Sohn eines Tannenhändlers. Er, der aufgrund seines zarten Wesens in der harten Sägewerksarbeit wenig verhaftet, von Vater und Brüdern kaum anerkannt wird, studiert in seiner Jugend in freundlicher Verbundenheit mit Abbé Chelan unter dessen Anleitung die lateinische Bibel. So bietet sich ihm bald eine Stellung als Erzieher im Hause des Fabrikanten und Bürgermeisters von Verrières, Monsieur de Rênal, an. Sein Wesen beginnt- der enge und Vaterhauses entronnen und in der Welt der "Wohlgeborenen" erstmals als Person anerkannt- sich zu entwickeln. Der junge Mann entwickelt, angezogen vom Grössenwahn Bonapartes, ungeahnten Ehrgeiz. "Wie Herkules stand er vor der Wahl, zwar nicht zwischen Laster und Tugend, doch zwischen dem ewigen Mittelmaß [...] und all den heroischen Träumen seiner Jugend."
Dieses ehrgeizige, jugendliche Drängen Juliens ist der Kern der Geschichte. Viel mehr zu schreiben macht aber hier, find ich, nicht viel Sinn. Vielleicht noch, dass die Geschichte dieses jungen Mannes, dessen wechselvoller Lebensweg (zwischen weltlichem und geistlichem Streben (So sagt Abbé Chelan einmal: "Entweder man macht sein Glück in jener Welt, oder man macht es in dieser")) mich teilweise auch an den Goldmunds erinnert. Nun ja, alsdann ...
Zum Buch
Über das erste Buch
Nja, was gibt es über Le Rouge et le Noir zu sagen? Als ich es kaufte hat die junge Verkäuferin kurz auf das Cover gekuckt und mit einem Lächeln beim Verrechnen gesagt: Ein tolles Buch- viel Spass beim Lesen! Zur Lektüre des ersten Buches bleibt mir nun folgendes zu sagen: in der Tat!
Das Buch handelt vom Leben des jungen Julien Sorel, dem jungen Sohn eines Tannenhändlers. Er, der aufgrund seines zarten Wesens in der harten Sägewerksarbeit wenig verhaftet, von Vater und Brüdern kaum anerkannt wird, studiert in seiner Jugend in freundlicher Verbundenheit mit Abbé Chelan unter dessen Anleitung die lateinische Bibel. So bietet sich ihm bald eine Stellung als Erzieher im Hause des Fabrikanten und Bürgermeisters von Verrières, Monsieur de Rênal, an. Sein Wesen beginnt- der enge und Vaterhauses entronnen und in der Welt der "Wohlgeborenen" erstmals als Person anerkannt- sich zu entwickeln. Der junge Mann entwickelt, angezogen vom Grössenwahn Bonapartes, ungeahnten Ehrgeiz. "Wie Herkules stand er vor der Wahl, zwar nicht zwischen Laster und Tugend, doch zwischen dem ewigen Mittelmaß [...] und all den heroischen Träumen seiner Jugend."
Dieses ehrgeizige, jugendliche Drängen Juliens ist der Kern der Geschichte. Viel mehr zu schreiben macht aber hier, find ich, nicht viel Sinn. Vielleicht noch, dass die Geschichte dieses jungen Mannes, dessen wechselvoller Lebensweg (zwischen weltlichem und geistlichem Streben (So sagt Abbé Chelan einmal: "Entweder man macht sein Glück in jener Welt, oder man macht es in dieser")) mich teilweise auch an den Goldmunds erinnert. Nun ja, alsdann ...
Zum Buch
Tarass - 17. Feb, 20:02




