Drei Männer im Schnee
Roman von Erich Kästner
Wenns ichs auch nicht leicht finde, euch diese Geschichte mit ein paar Worten treffend vorzustellen, so will ich euch dennoch auf jeden Fall davon erzählen!
Drei Männer im Schnee (Erich Kästner)
Die beiden Herren Fritz Hagedorn und Eduard Schulze reisen als Preisträger der "Putzblank-Werke" in die Berge, um dort, im "Grandhotel Bruckbeuren", wohlverdient inmitten gutbetuchter Stammgäste zu residieren. Doch entwickeln sich alsbald Konflikte zwischen den gut und den schlecht gekleideten Parteien - wobei so mancher der Teilnehmenden von der sich abspielenden Verwechslungskomödie noch nichts ahnt.
Auf dem Lumpenball des Grandhotel Bruckbeuren, zu vorgerückter Stunde:
Und dann erschien Frau von Mallebré. Mit Baron Keller. Sie ging, weil sie schöne schlanke Beine hatte, als Palastpage gekleidet. Keller trug seinen Frack. Man begrüßte einander so freundlich wie möglich.
"Im Frack?" fragte Hagedorn erstaunt.
Keller klemmte das Monokel noch fester. "Ich kostümiere mich nie. Es liegt mir nicht. Ich kann so was nicht komisch finden."
"Aber im Frack zum Lumpenball!" meinte das kleine Schulmädchen.
"Warum denn nicht?" bemerkte der dicke Lenz. "Es gibt auch Lumpen im Frack!" Und dann lachte er ausschweifend.
Wie viele Thematiken sind in diesem Büchlein nett und zwanglos aufbereitet? Reichtum, Freundschaft, Liebe - um die markantesten zu nennen. Und sind diese Auseinandersetzungen denn irgendwie unreflektiert? (Denn z.B. bei der Thematisierung von Reichtum ist es doch notwendig, sich unreflektierten Moralisierens zu enthalten, wie ich meine!) Ich kann nichts finden.
Drei Männer im Schnee ist und bleibt für mich ein kleines Büchlein voller Wortwitz und warmer Harmonie, welches sich auf jeden Fall zu lesen lohnt! Und -wie viele Kästnerbücher- ist es zu guter Letzt ein Loblied auf die Kindheit!
Wenns ichs auch nicht leicht finde, euch diese Geschichte mit ein paar Worten treffend vorzustellen, so will ich euch dennoch auf jeden Fall davon erzählen!
Drei Männer im Schnee (Erich Kästner)
Die beiden Herren Fritz Hagedorn und Eduard Schulze reisen als Preisträger der "Putzblank-Werke" in die Berge, um dort, im "Grandhotel Bruckbeuren", wohlverdient inmitten gutbetuchter Stammgäste zu residieren. Doch entwickeln sich alsbald Konflikte zwischen den gut und den schlecht gekleideten Parteien - wobei so mancher der Teilnehmenden von der sich abspielenden Verwechslungskomödie noch nichts ahnt.
Auf dem Lumpenball des Grandhotel Bruckbeuren, zu vorgerückter Stunde:
Und dann erschien Frau von Mallebré. Mit Baron Keller. Sie ging, weil sie schöne schlanke Beine hatte, als Palastpage gekleidet. Keller trug seinen Frack. Man begrüßte einander so freundlich wie möglich.
"Im Frack?" fragte Hagedorn erstaunt.
Keller klemmte das Monokel noch fester. "Ich kostümiere mich nie. Es liegt mir nicht. Ich kann so was nicht komisch finden."
"Aber im Frack zum Lumpenball!" meinte das kleine Schulmädchen.
"Warum denn nicht?" bemerkte der dicke Lenz. "Es gibt auch Lumpen im Frack!" Und dann lachte er ausschweifend.
Wie viele Thematiken sind in diesem Büchlein nett und zwanglos aufbereitet? Reichtum, Freundschaft, Liebe - um die markantesten zu nennen. Und sind diese Auseinandersetzungen denn irgendwie unreflektiert? (Denn z.B. bei der Thematisierung von Reichtum ist es doch notwendig, sich unreflektierten Moralisierens zu enthalten, wie ich meine!) Ich kann nichts finden.
Drei Männer im Schnee ist und bleibt für mich ein kleines Büchlein voller Wortwitz und warmer Harmonie, welches sich auf jeden Fall zu lesen lohnt! Und -wie viele Kästnerbücher- ist es zu guter Letzt ein Loblied auf die Kindheit!
Tarass - 25. Dez, 19:45




