Ein beinahe vergessener Schriftsteller
Kurzportrait Eduard Graf von Keyserlings
Im Mai 1855 wurde auf Schloss Padern im Baltikum ein Mann geboren, der etwa 150 Jahre später als "einer der Besten (...) der Fin-de-siècle-Literatur" von großen Verlagen wie Insel, dtv oder Ullstein mit folgenden Worten beschrieben werden würde: "Er gilt als einer der wenigen bedeutenden impressionistischen Erzähler", der uns, indem er "die ihm vertraute Welt des baltischen Adels" und "das Lebensgefühl einer für die Zeit der Jahrhundertwende typischen Dekadenz" nachzeichnet, "seine Welt: ihren Untergang und ihre große Schönheit" schildert. Verstorben im Jahre 1918 in München ist der große, wenn auch vielleicht unscheinbare Erzähler Eduard Graf von Keyserling heute aber leider doch eher vergessen denn präsent.
Die Zitate im obigen Text entstammen den Klappentexten der folgenden Bücher (die damit gleichzeitig auch gleich empfohlen werden!):
- Eduard v. Keyserling: Wellen (Insel)
- Selbiger: Fürstinnen (dtv)
- Selbiger: Schwüle Tage (dtv)
- Selbiger: Dumala (Ullstein)
"Wellen" wurde übrigens auch in der ersten Bücherreihe der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. "Schwüle Tage" ist außerdem um knapp 8€ als Hörbuch erhältlich.
Intention: Wie bei den andern Portraits gilt auch hier: es ist ein persönliches. Ich habe es -Fakten betreffend (insofern überhaupt wesentliche Fakten darin vorkommen)- nach bestem Wissen geschrieben, aber die eigentliche Absicht und der eigentliche Inhalte sind meine Gedanken zum Werk des Autors.
Im Mai 1855 wurde auf Schloss Padern im Baltikum ein Mann geboren, der etwa 150 Jahre später als "einer der Besten (...) der Fin-de-siècle-Literatur" von großen Verlagen wie Insel, dtv oder Ullstein mit folgenden Worten beschrieben werden würde: "Er gilt als einer der wenigen bedeutenden impressionistischen Erzähler", der uns, indem er "die ihm vertraute Welt des baltischen Adels" und "das Lebensgefühl einer für die Zeit der Jahrhundertwende typischen Dekadenz" nachzeichnet, "seine Welt: ihren Untergang und ihre große Schönheit" schildert. Verstorben im Jahre 1918 in München ist der große, wenn auch vielleicht unscheinbare Erzähler Eduard Graf von Keyserling heute aber leider doch eher vergessen denn präsent.
Die Zitate im obigen Text entstammen den Klappentexten der folgenden Bücher (die damit gleichzeitig auch gleich empfohlen werden!):
- Eduard v. Keyserling: Wellen (Insel)
- Selbiger: Fürstinnen (dtv)
- Selbiger: Schwüle Tage (dtv)
- Selbiger: Dumala (Ullstein)
"Wellen" wurde übrigens auch in der ersten Bücherreihe der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. "Schwüle Tage" ist außerdem um knapp 8€ als Hörbuch erhältlich.
Intention: Wie bei den andern Portraits gilt auch hier: es ist ein persönliches. Ich habe es -Fakten betreffend (insofern überhaupt wesentliche Fakten darin vorkommen)- nach bestem Wissen geschrieben, aber die eigentliche Absicht und der eigentliche Inhalte sind meine Gedanken zum Werk des Autors.
Tarass - 21. Okt, 08:45




