[>>]

wie ihr vielleicht wisst...

... sind die enzis hinüber. der aus ihnen erbaute eisplast ist gestern vormittag einem brand ("technischer defekt") anheim gefallen. es wird nun einige tage dauern, bis man im mq wieder punschtrinken kann.

webcam

auch heuer wieder: eine stadt, ein buch

bgcaverZu den Veranstaltungen, die in den nächsten Tagen im Trubel rund um die BuchWien recht zahlreich stattfinden werden, wird auch heuer wieder das vielbeliebte "eine Stadt. ein Buch" gehören. Im Vorjahren war es Ruth Klügers "weiter leben", in diesem Jahr wird es Irvin Yaloms "Und Nietzsche weinte" sein.

Passiert ja nicht alle Tage, ...

... dass ein neues Theater in Wien eröffnet!

Obiger wie folgende/r Text und Information des folgenden Beitrags stammen der stadtspionin (diestadtspionin.at)!

"Die Geschichte des (jüdischen) Theaters im Nestroyhof ist eine über 100 Jahre alte (...), die sich im wiederholten Verschwinden ihre Gegenwart immer wieder zurückzuholen scheint. Amira Bibawy und Frederic Lion haben das Theater wiederentdeckt, wiederbelebt und renoviert. Seit 3. November wird in den schönen Räumen wieder gespielt. Auf dem Programm stehen Theaterproduktionen von Gegenwartsautoren, die Dramatisierung unterschiedlicher Textvorlagen sowie die Entwicklung von Theaterprojekten mit experimentalen Zugangsweisen... "

Eröffnet wurde am 3. November, Adresse ist:
Theater Nestroyhof Hamakom
Nestroyplatz 1, 1020 Wien

"Schicken sie uns ihr Manuskript" nicht!

selbstzahlerverlage
Die links gezeigte Anzeige wird angezeigt, wenn von Suchmaschinen auf dieses Blog weitergeleitet wird. Hiermit möchten wir besonders AutorInnen ... [mehr]

Portrait Émile Zola

„Émile Zola, zu Lebzeiten als Vaterlandsverräter und Pornograph beschimpft, gilt längst als einer der Wegbereiter der Literarischen Moderne. Ohne Rücksicht auf bürgerliche Tabus hat Zola der Literatur völlig neue soziale Welten erschlossen (und) als einer der Ersten eine Sprache gefunden für die schmutzige nach Zwiebeln und Ausbeutung stinkende Welt des Frühkapitalismus.“

(fischerklassik.de)

[zum Portrait...]

unsere uni

besetztSeit Dienstag haben nun Wiener Studierende die Aula der Akademie der Bildenden Künste, seit Donnerstag das Audimax der Hauptuni besetzt und damit zu ihrem eigenen Versammlungs- und Diskussionsort gemacht. Das Audimax wird so zur Plattform, auf der die gemeinsamen Anliegen vieler Studierender ausgesprochen, diskutiert und an die Öffentlichkeit getragen werden. Diese Bewegung hat sich beinahe ohne organisatorische Vorbereitungen zusammengefunden, verbindenes Element unter den Prostestierenden stellt der gemeinsam empfundene Unmut gegenüber der österreichischen und europäischen Bildungs- und Sozialpolitik dar. Als explizit formuliertes Ziel des Protests wurde in mehreren Plena, die alle ausnahmslos für jeden zugänglich sind und in denen jeder seine Meinung äußern und sich an der Diskussion beteiligen kann, folgendes Motto beschlossen:

"Mehr Geld für Bildung und Soziales statt für Banken und Konzerne" [siehe dazu unbedingt auch den Flyer und die konkreten Forderungen]

Die Studierenden haben sich dabei von Anfang an sehr gut organisiert und vernetzt. Es wurden Arbeitsgruppen mit verschiedenen Anliegen und zielen gegründet: eine AG Forderungen arbeitet konkrete Forderungen der Bewegung aus, eine AG MigrantInnen arbeitet spezialisiert an Forderungen, die im Speziellen die Repressionen gegenüber Nicht-EU-Studenten betreffen; eine AG Demo bereitet eine Kundgebung und Grossdemonstration vor und eine AG Vernetzung bemüht sich um den Austausch und die Vernetzung mit anderen sozialen Institutionen in Österreich und Europa (z.B. Gewerkschaft der MetallerInnen, Gewerkschaft der österreichischen Jugend, der ÖGB Lehrlinge, österreichischen SchülerInnenvertretungen, StudentInnenvertretungen anderer Europäischen Universitäten...); eine AG Presse sammelt die Berichte, die bisher in der internationalen Presse über die Besetzung aufgetaucht sind und bereitet sich auf den Dialog mit den Medien vor.

Früchte hat all dies bereits getragen: es haben sich die Universitäten Graz und Innsbruck den Protesten mit selbstständigen Besetzungen angeschlossen, die Universitäten Klagenfurt, Salzburg und Linz bereiten Proteste und Demos vor. StudentInnenvertretungen verschiedener universitärer Institutionen und anderer Europäischer Universitäten haben ihre Solidarität bekundet, darunter etwa: Arbeitskreis Bildungspolitik Halle/Saale, National
 Union 
of 
Students 
in 
Denmark, IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen, die Politikwissenschaft der Universität Turin usw... .

Weiters haben schon viele, auch außeruniversitäre Personen Interesse an der Besetzung gezeigt, und dementsprechend nutzen die StudentInnen auch seit gestern die Gelegenheiten, diese Menschen zu Diskussionen ins Audimax einzuladen. Zu den bisherigen Gästen zählen der Professor für Europäische Studien am Londoner Kings College Alex Callinicos sowie ein Gastauftritt der Iranischen Theatergruppe "Theater der Unterdrückten". Für den heutigen sind weitere Besuche und Diskussionen vorgesehen: durch Klaus Werner-Lobo, Isolde Charim und auch durch den bekannten Schriftsteller Robert Menasse.

Die Debatte findet also nicht nur im Audimax statt, sondern wird von den Studierenden auf allen Wegen in die Öffentlichkeit getragen: per Livestream, per Facebook, per eigener Homepage, Demos, Flyern usw. Am heutigen Nationalfeiertag nutzten die Studis etwa die Gelgenheit der Präsenz der Österreichischen Bürger- und BürgerInnen am Ring, eine öffentliche Alternativ-Angelobung auf der Uni-Rampe vorzunehmen: "Ich gelobe meine Bildung sowie den freien Bildungszugang zu schützen und mit Transpi und Stimme zu verteidigen..."

Es geht den StudentInnen besonders darum, dass die Besetzung der Öffentlichkeit nicht als ein verfälschtes mediales Bild präsentiert wird und ernsthaften Anliegen und Ziele des Unterfangens unverzerrt die Öffentlichkeit gelangen. Auch legen sie große Bedeutung darauf, dass wahrgenommen wird, dass im Mittelpunkt ihres Protests zwar die Bildungssituation steht, dass aber grundsätzlich unbedingt Solidarität der Studis gegenüber anderen sozialen Institutionen, Anliegen und Bewegungen (wie etwa Lohnforderungen der Gewerkschaften, Migranteninstitutionen, ...) gegeben ist und sie sich über ein gemeinsames Auftreten dieser für höhere Bildungs- und Sozialstandards freuen würden!

Solidarisierungen mit den Studierenden sind über die Homepage unsereuni.at möglich.

Wer wir sind

Dies ist das Blog einer Gruppe von Leuten, die gerne lesen, plaudern und anregende Gespräche in angenehmer Gesellschaft schätzen. (mehr ...)

Hier gelangt ihr zum Gästebuch.

Kaffee, Buch & Kultur in Wien

Hier findet ihr Links und Infos zu Wiener Kaffeehäusern, Buchläden und Theatern und Musiktheatern wie auch zu Museen, Galerien und Co. für euch bereit!

Bücher!

Hier findet ihr unsere Buch-, Hörbuch und Filmnotizen von A-Z sowie auch ein Verzeichnis klassi- scher Prosatexte (v.a. aus dem 18. und 19. Jahrhundert)!

Veranstaltungen

Hie und da stellen wir hier auch Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen in Wien zur Verfügung!

Anderes

Hier einige nette Geschichten, Anekdoten und Zitate

Feuilleton à ma façon

Einige eigene oder geschätzte Lyrik und Prosa haben wir hier für euch gesammelt

Wien in Bildern:
Die Spaziergänge

Portraits zum Leben geschätzter Persönlichkeiten

Humor, ob bissig oder bescheiden:
Die Phänomene!

Ergebnisse kurz- zeitiger Klarheit und Auffassungsgabe: "Angedacht"

appetizers

kaffeekueche

Neue Beiträge und Kommentare

wie ihr vielleicht wisst...
... sind die enzis hinüber. der aus ihnen erbaute...
Tarass - 20. Nov, 06:53
M
Machado de Assis, Joaquim Maria [br]: Dom Casmurro...
Tarass - 19. Nov, 22:36
auch heuer wieder: eine...
Zu den Veranstaltungen, die in den nächsten Tagen...
Tarass - 9. Nov, 00:09
Wiener Bühnen
Gleich zu Beginn: ein Überblicks-Link für...
Tarass - 6. Nov, 21:55

zeitungen lesen literatur

Suche